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Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,
in Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 starten nun die ersten Basisfortbildungen für die in den Kreis-, Bezirks- und Landesliegen tätigen Schiedsrichter. Die Fortbildungsunterlagen wurden bereits an die jeweiligen Kreisschiedsrichterwarte verteilt. Die Termine der Basisfortbildungen können – soweit dem WBV bekannt – hier eingesehen werden http://www.wbv-online.de/schiedsrichter/lehrgaenge. Wer als Referent die Fortbildungsunterlagen benötigt, kann diese beim WBV SRA anfordern.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Florian Möllmann
Westdeutscher Basketball-Verband e.V.
Mitarbeiter Schiedsrichter-Ausschuss | Florian Möllmann

Die diesjährigen Schreiben zur SR-Vereinsmeldung sind am 20.06.2017 per Post versandt worden.
Meldetermin für die Schiedsrichter-Vereinsmeldung ist der 30.06.2017 (Eingang bei der Geschäftsstelle!)
Die Schreiben sind an die in TeamSL hinterlegte Vereinsadresse versandt worden. Sollte bei ihnen kein Brief eingegangen sein, so fordern sie bitte dieses Schreiben bei der Geschäftsstelle per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.
Wir weisen darauf hin, dass bei nicht fristgerechter Rückmeldung eine Buße in Höhe von 25,00 Euro gem. Strafenkatalog Nr. 3 fällig wird.

Benjamin Dirks, Lukas Fröhlich und Daniel Lagudka bei der Potential Referee-Clinic vom 26.05.-28.05.2017 in Frankfurt a.M.

Am Freitag, den 26.05.2017 machten sich die drei WBV-Schiedsrichter auf den Weg zur Potential Referee-Clinic beim JBBL/NBBL Top 4 in Frankfurt a.M. Insamgesamt nahmen 12 Schiedsrichter aus ganz Deutschland an dieser Maßnahme teil. Diese Maßnahme wurde seitens des DBB, der Jungen Liga (ProA + ProB) und und der easyCredit BBL ins Leben gerufen und dient dazu,junge und talentierte Schiedsrichter für die höchsten deutschen Spielklassen zu finden und darauf vorzubereiten.Als Schiedsrichtercoaches waren Boris Schmidt, Winfried Ginschel, Jens Staudenmayer, Franz-Josef Rytlewski und Mathias Rucht vor Ort. Als Kommissare waren Uli Sledz und Dr. Norbert Esser im Einsatz, die ebenfalls wertvolle Erfahrungen an alle Teilnehmer weitergeben konnten.

Am Freitagabend nahmen alle Mannschaften, Betreuer, Schiedsrichter und Offiziellen am "Come together" in der Fraport Arena teil.Hier konnten alle Beteiligten bei einem gemeinsamen Essen zum ersten Mal die Atmosphäre für die nächsten beiden Tagen kennenlernen.

Am Samstagmorgen trafen sich alle Schiedsrichter zu einer gemeinsamen Theorie- und Videoarbeit mit den anwesenden Schiedsrichtercoaches. Hier wurde verdeutlicht, was von den Teilnehmern erwartet wird. Nach dieser Einheit wurden die Ansetzungen für den ersten Tag bekannt gegeben. Gepfiffen wurde in der für viele der anwesenden Schiedsrichter ungewohnten "3-Mann-Technik". Vor den Spielen stieg die Anspannung bei den jeweiligen Schiedsrichtern, wollte man doch sein volles Potenzial zeigen.Beim Tipp-Off verflog diese aber schnell wieder und alle Spiele wurden souverän und zur Zufriedenheit der Teams und Schiedsrichtercoaches geleitet. Nach den Spielen erfolgte eine intensive psychologische und fachliche Aufarbeitung der Spiele in Anwesenheit aller aktiven und nicht-aktiven Schiedsrichter, aller Schiedsrichtercoaches und des Komissars. Hier wurden positive wie negative Apsekte offen und ehrlich in sehr professioneller Art und Weise angesprochen und offen gelegt.

Am Sonntag folgten dann die beiden Finalspiele, das NBBL-Finale dabei sogar unter der Leitung von Lukas Fröhlich. Auch nach diesen Spielen wurde sich wieder mit den gezeigten Leistungen kritisch auseinandergesetzt.

Im Anschluss an das Finale gab es noch eine Abschlussbespechung mit vielen wichtigen Hinweisen für die Zukunft aller beteiligten Schiedsrichter. So konnten alle Schiedsrichter viele neue und wertvolle Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen, die ihnen auf ihrem weiteren Weg als Schiedsrichter sicher helfen werden.

Das neue Förderkonzept des Schiedsrichterausschuss im Verband zeigt die ersten Erfolge. Daniel Lagudka, derzeit noch Schiedsrichter der 1. Regionalliga, hat eine Einladung zur Potential-Referee Clinic des DBB in Frankfurt erhalten. Dort bekommt Daniel die Möglichkeit sich unter der Führung von Boris Schmidt weiter zu entwickeln und hat die Chance in das EVA Programm des DBB aufgenommen zu werden. Wir wünschen Daniel bei der Clinic Ende des Monats alles Gute, viel Erfolg und vielleicht hat mit dieser Maßnahme der WBV einen weiteren Bundesligaschiedsrichter hervor gebracht ....?

Zum Bundesfinale der Schulmeisterschaften für „Jugend trainiert für Olympia 2017 (JtfO)“ vom 02. bis 06. Mai 2017 in Berlin fuhren dieses Jahr die zwei WBV-Schiedsrichter Jan-Niklas Ranff aus Düsseldorf und Felix Kaltwasser aus Aachen. Für Junge Schiedsrichter ist JtfO eine Möglichkeit von DBB-Schiedsrichtern/-coaches gecoached und im besten Fall zu weiteren DBB-Maßnahmen eingeladen zu werden. Dieses Jahr waren für den DBB Anne Panther, Steve Bittner, Carsten Straube und Mathias Rucht vor Ort.

Für die Schiedsrichter begann JtfO mit einer Vorstellungsrunde, einem Regeltest und einem  Briefing am Dienstagabend.  Jeder Schiedsrichter pfiff am Mittwoch (Vorrunde) und am Donnerstag (Vorrunde, Platzierungsspiele und Halbfinals) den ganzen Tag über mehrere Spiele. Am Mittwochabend gab es dann ein Treffen mit allen Schiedsrichtern und Schiedsrichtercoaches, bei dem die ersten Kritikpunkte angesprochen und neue SR-Techniken vorgestellt wurden. Diese galt es dann am Donnerstag und (für manche auch am Freitag) umzusetzen. Bei einem gemeinsamen Abendessen am Donnerstag wurde dann bekannt gegeben, wer am Freitag die Finalspiele pfeift. Hierbei wurde Felix Kaltwasser mit dem Finale der WK III Jungen bedacht. Nach drei sehr spannenden und lehrreichen Tagen, bei dem viele Erfahrungen gewonnen und Schiedsrichter aus anderen Landesverbänden kennengelernt wurden, hieß es dann für alle Schiedsrichter die Heimfahrt anzutreten.

Nachdem das 2. Referee-Instructor-Meeting im Rahmen des Erasmus-Programms in Istanbul kurzfristig hatte abgesagt werden müssen, fand das Projekt nunmehr am ersten November-Wochenende in Berlin seine Fortsetzung. Schiedsrichter-Ausbilder der Partnerverbände aus der Türkei, Frankreich, Italien und Deutschland trafen sich, um Bilanz über die jeweiligen nationalen Testphasen zu ziehen.

DBB Erasmus Projekt 1

Zur Erinnerung: Im April diesen Jahres erlernten die teilnehmenden Ausbilder neue Lehrmethoden und Praktiken, die jeweils in den nationalen Ausbildungslehrgängen angewendet und beurteilt werden sollten. Lag der Fokus damals auf die Vermittlung dieser neuen Schulungs-Tools, so stand diesmal der Austausch von Erfahrungswerten auf unterschiedlichen Ebenen und das Feedback an die Referenten im Vordergrund.

Alsdann teilte man sich in multinationalen Kleingruppen auf, um die Evaluation des Angewandten (u.a. Entscheidungsfindung, Konfliktmanagement, Stressmanagement, Pre-Game-Conference, Debriefing nach dem Spiel) zu erarbeiten und später zu präsentieren. Eine Analyse des Training-Manuals und die Entwicklung weiterer Methoden und Übungsformen folgten, bevor das Meeting nach Darstellung der Zukunftsaussichten des Projektes schließlich für beendet erklärt wurde.

Abgerundet wurden die Workshops durch eine Stadtrundfahrt durch Berlin, einem gemeinsamen Abendessen mit gutbürgerlicher Küche sowie gemeinsam verbrachter Freizeit, in denen die Freundschaften unter den Teilnehmern vertieft wurden.

DBB Erasmus Projekt 2

Als Gast überraschte Ahmet Caki (Foto oben, 2. v. re., Headcoach Alba Berlin) die Teilnehmer mit einem mehrstündigen Besuch am Sonntagmittag. Begeistert über das Projektziel sowie das Zusammenkommen von Schiedsrichterausbildern aus verschiedenen Nationen meint Ahmet Caki: "Ich bin glücklich hier zu sein und dem Projekt beiwohnen zu dürfen. Wenn du gute Spieler in deinem Kader haben willst, musst du einen guten Trainer haben. Wenn du gute Schiedsrichter haben willst, müssen sie durch gute Ausbilder trainiert werden. Dieses Projekt ist ein wirklich guter Weg, um die Persönlichkeit als Schiedsrichter zu entwickeln. Ich habe wirklich positive Gedanken zu diesem Projekt und werde den weiteren Verlauf beobachten."

Und so ging ein anstrengendes, aber überaus produktives Wochenende zu Ende, das für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis darstellte. Ein finales Treffen wird im Januar 2017 in Istanbul stattfinden.

DBB Erasmus Projekt 3

Die DBB-Delegation im Einzelnen (v.l.n.r.): Mo Damiani (DBB-Schiedsrichter-Referat), Lars Lottermoser (WBV), Michael Geisler (DBB-Vizepräsident), Dennis Sirowi (NBV) und Theresa Maier (BBV).

Am Freitag Abend trafen sich 18 Schiedsrichter (11 davon aus dem WBV) zum Workshop der 2-Schiedsrichter-Technik des DBB in Hagen.

Nachdem alle Teilnehmer im Konferenzraum der DBB Geschäftsstelle eintrafen, begrüßte DBB-Mitarbeiter Mo Damiani zunächst die Teilnehmer und übergab dann den Staffelstab an Workshop-Leiter Carsten Straube, seines Zeichens BBL-Schiedsrichter.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, erfolgte die Analyse von Videoclips unter Betrachtung der bisherigen 2-Schiedsrichter-Technik gemäß dem Handbuch der 2-Schiedsrichter-Technik aus dem Jahr 2010. In dieser Theorieeinheit hat Carsten Straube bereits auf die ersten Neuerungen im Bereich der 2-Schiedsrichter-Technik hingewiesen.
Im Anschluss teilten sich die verschiedenen Teilnehmer in Gruppen auf und diskutieren welche Problemfälle ihnen bereits selber bzw. durch Schiedsrichter-Coaches im Laufe ihrer Karriere aufgefallen sind. Hier sind Begriffe wie z.B. Transsision oder Lower-Three gefallen.

Am nächsten Morgen ging es bereits um 8:00 Uhr für die Teilnehmer weiter.
Nach Präsentation der Gruppenergebnisse, stellte BBL-Schiedsrichter Steve Bittner die gravierenden Änderungen der 2-Schiedsrichter-Technik vor, welche jüngst von der FIBA beschlossen wurden.

Damit es nicht nur bei der bloßen Theorie blieb, wurde das gerade Erlernte im Rahmen der deutschen Ü35-Meisterschaft in Hagen direkt umgesetzt.
Die Teilnehmer wurden dabei von den Schiedsrichter-Coaches Kerstin Kammann und Christina Möhn sowie von den beiden Referenten Carsten Straube und Steve Bittner begleitet.

Am Samstag Abend galt es noch eine Einheit Videoanalyse zu absolvieren, bevor dann gemeinschaftlich das Playoff-Spiel zwischen FC Bayern München Basketball und ALBA Berlin geguckt wurde.

Nach Abschluss der Meisterschaft am Sonntag Nachmittag fuhren die Teilnehmer mit der Erkenntnis nach Hause, dass die Änderungen der 2-Schiedsrichter-Technik einer Umstellung bedürfen aber nur Vorteile mit sich bringen.

Workshop-Leiter Carsten Straube war mit dem Engagement der Teilnehmer sehr zufrieden.

Die Teilnehmer aus dem WBV waren:

Florian Möllmann, Marc Gennat, Ermin Dedic, Tim Beckmann, Henrique Damasio dos Santos, Heinz Kütenbrink, Sebastian Appel, Thomas Krystof, Dominik Weege Stefan Tietz und Lars Lottermoser.

Nicht nur die Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2004 und jünger nutzten den Feiertag am 01.11.2016 um auf dem Regionalstützpunktturnier in Wuppertal um die Plätze im WBV-Kader zu kämpfen, auch der SR-Ausschuss nutzte das Turnier für eine Schiedsrichter-Coachingmaßnahme. Unter der Leitung von Patrick Grabow und Stefan Tietz haben eine Schiedsrichterin und fünf Schiedsrichter die Spiele der Regionalstützpunktteams genutzt, um Erfahrung zu sammeln und durch Tipps und Tricks ihre Leistungen zu verbessern. Landestrainer Michael Kasch war zufrieden: "Durch diese Maßnahme haben die Teams junge und engagierte Schiedsrichter, die ihr Bestes geben und die Schiedsrichter haben anspruchsvolle Spiele, in denen sie Erfahrungen sammeln können. Eine Win-Win-Situation." Auch die teilnehmenden Schieris zeigten sich zufrieden und waren vom Niveau der Spiele angenehm überrascht.

 

20161101 Teilnehmer SR Coaching Wuppertal 1000

Die Teilnehmer und Coaches vl.: Stefan Tietz, Nathalie Struve, Jannis Heck, Jonas Grundmann, Lukas Kesper, Jan Luca Brandenburg, Aaron Wild, Patrick Grabow

Am 08./09. Juli 2017 in der Sportschule Wedau

Am 8. und 9. Juli 2017 findet das Female-Referee-Camp 2017 in Duisburg statt. Das Female-Referee-Camp ist eine spezielle Fortbildungsmaßnahme für weibliche Schiedsrichterinnen, welche zum ersten Mal durch den DBB in Kooperation mit den Planet Photo Basketball Bundesligen angeboten wird. Neben Kerstin Kammann (DBB-B-Kader) und Danjana Rey (DBB-C-Kader) zählt auch FIBA-Schiedsrichterin Anne Panther (DBB-A-Kader) zu den Referentinnen.

Schwerpunktthemen werden die 2-Mann-Technik, Kommunikation mit Spielbeteiligten, Qualität der Entscheidungen/Kriterien, Erwartungen an eine/n BBL Schiedsrichter/in, Körpersprache/Präsentation und Spielen/Pfeifen sein.

Ort: Sportschule Wedau, Friedrich-Alfred-Straße 15, 47055 Duisburg
Zeit: Samstag, 8. Juli 2017 10:00 Uhr / Sonntag, 9. Juli 2017 16:00 Uhr
Kosten: 65,00 Euro inkl. Übernachtung im DZ & Verpflegung

Die Teilnehmerinnen sollten mindestens seit zwei Jahren im Besitz einer gültigen DBB-Lizenz sein und nach Möglichkeit mindestens 20 Spiele geleitet haben. Weiterhin sollten sie zwischen 18 und 28 Jahre alt sein.

Anmeldung

Der DBB teilte dem SRA mit, dass ab sofort auf der DBB-E-Learning-Plattform das Modul für Kampfrichter zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung steht.

 

Das Modul Kampfrichter besteht auf insgesamt drei Untermodulen:

1.     Schulung (Vermittlungen von theoretischen Wissen)

2.     Videotraining (Training für die Bereich Zeitnehmer und Wurfuhr)

3.     Regeltest für Kampfrichter (Zertifikatserwerb)

 

Die E-Learning-Plattform ist unter folgendem Link abrufbar: http://dbb.triagonal.net/

Für Rückfragen stehenwir gerne zur Verfügung.