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29.06.2011

Berlin war eine Reise wert….

Kader 97 w/m

…zumindest für die WBV-Jungen

Jedes Jahr kurz vor den Sommerferien bietet der Berliner Basketball-Verband den anderen Landesverbänden die Möglichkeit mit den aktuellen Landeskadern ein Vorbereitungsturnier für das Bundesjugendlager zu spielen. Der WBV nahm am vergangenen Wochenende zum zwölften Mal an diesem Turnier teil und besonders die WBV-Jungen konnten dem Turnier ihren Stempel aufdrücken.
In einem hochdramatischen Finale bezwang der Jungenkader das Team der Gastgeber mit einem Punkt (46:45). Dabei setzte Niklas Kiel (Paderborn) den absoluten Höhepunkt, als er mit einem Buzzerbeater den Berlinern den Sieg noch aus den Händen riss und gleichzeitige für eine gelungene Revanche für die Niederlage beim Turnier in Steinbach sorgte. Der Einzug ins Finale war für das Team Headcoach Thomas Röhrich und seinen Assistenten Nils Trautmann und Matthias Sonnenschein ein kleiner Triumphzug. Nicht ein gegner konnte die WBV-Auswhal nur annähernd gefährden.

Die WBV-Mädchen konnten ihren Trainer Michael Kasch dagegen lediglich bis zum Halbfinale überzeugen. Hier gab es dann verdientermaßen eine Niederlage gegen das Team aus Berlin (39:45), da die Mädels den eigenen Korb beim Rebound nicht unter Kontrolle bekamen und vorne zu viele einfache Chancen sowie zu viele Freiwürfe vergaben. Die Luft war anscheinend raus, denn im Spiel um Platz drei gegen die SG Südwest fand das Team von Landestrainer Kasch, trotz intensiver Bemühungen auch von den Assistentinnen Martina Kehrenberg und Patricia Breu, überhaupt keine Einstellung und verlor klar mit (19:42). Am Ende entsprach der vierte Platz den gezeigten Leistungen, ein besseres Abschneiden lag aber durchaus im Bereich des Möglichen. (maGro/mg)

Der erfolgreiche Jungen-Kader: Leon Thome, Tibor Taras (beide Köln), Eric Behrmann, Anton Zraychenko (beide Leverkusen), Luis Figge, Niklas Kiel, Till Pape (Paderborn/Herford), Haris Hujic, Marcel Kessen, Joshua Kuhtz, Kevin Stockey (alle Hagen), Moritz Sanders (Dorsten).


Die WBV-Mädchen mussten im Halbfinale von berlin die Segel streichen: Oben l.n.r. Physio S. Blauth, Teammanagerin P. Breu, Leonie Schütter (Wülfrath/Hagen), Sandrine Gries (Opladen), Annika Küper (RE), Laura Zdravevska, Ayse Colakoglu (beide Hagen), Anna Lappenküper (Herne), AC M. Kehrenberg, HC M. Kasch
Unten Maike Brosenius (CB RE), Carlotta Simonis (Rhöndorf), Leonie Schiermeyer (RE), Miriam Boulkhier (Köln), Jasmin Schrage (Hagen), Jule Kassack (RE).
 
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