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Der Startschuss zur diesjährigen NRW-Streetbasketball-Tour fällt in Aachen am 25.
Juni. WBV-Organisator Georg Kleine spricht fünf Wochen vor dem Beginn im Interview über die 18. Auflage der beliebten Tour.
Herr Kleine, der Terminplan für die diesjährige Tour steht. Warum wurden die Standorte so gewählt, wie es nun passiert ist?
Georg Kleine: Da hat sich an unserer Herangehensweise nicht viel geändert. Wir haben versucht, möglichst flächendeckend unsere Events zu verteilen. Insgesamt sind gut 40 Bewerbungen bei uns eingegangen, von denen wir dann nur 16 berücksichtigen konnten. Einige Standorte waren auch bereits im vergangenen Jahr dabei. Das liegt allerdings nicht daran, dass wir keine anderen Möglichkeiten hatten, sondern daran, dass wir die Veranstaltungen eben gut verteilen wollten. Auf die Größe der Städte gucken wir dabei nicht.
Ein Highlight in diesem Jahr wird sicherlich der Standort Dortmund sein. Finden dort die Spiele direkt im SIGNAL IDUNA Park statt?
Kleine: Grundsätzlich sollen die Spiele auf den Flächen vor dem Stadion über die Bühne gehen. Wenn es regnen sollte, weichen wir unter die Tribünen des Stadions aus. Der BVB versucht, sein Stadion ähnlich wie die Arena Auf Schalke zu vermarkten und will deshalb auch den Teilnehmerrekord attackieren, der in der Hochzeit des Streetballs 1996 einmal aufgestellt worden ist und aktuell bei 168 Teams liegt.
Gibt es gravierende Neuerungen?
Kleine: Wir hinterfragen uns natürlich seit 18 Jahren, was wir von Jahr zu Jahr noch verbessern können. Grundsätzlich kommen wir aber mit dem Budget, das wir haben, gut zurecht. Allerdings haben wir die Altersklasse ab 35 Jahren wieder raus genommen, da sie nicht wie erwünscht angenommen wurde. Dafür gibt es nun zwei Herren Klassen. Zum einen Herren High, wo die Spieler ab Bezirksliga spielen sollen und die Herren Low, wo wahlweise Kreisliga-Teams, Schulen oder Mannschaften aus anderen Sportarten antreten können. Das ist besser, wenn solche Teams dann nicht auf Gegner treffen, die ihnen weit überlegen sind.
Was haben sie sich noch vorgenommen?
Kleine: Für uns ist es ganz wichtig, dass wir die Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen stärken und die vorhandenen Netzwerke weiter ausbauen. Das klappt auch ganz gut, wir sind ja nicht umsonst an einigen Standorten, wo die Schule in Zusammenarbeit mit dem ansässigen Verein die Ausrichtung übernommen hat. Da passt dann auch unser „Schulball-Paket“ hinein. Jede Schule und jeder Verein bekommt zehn Molten-Basketbälle, wenn man sieben Teams oder mehr stellt. Ziel soll es natürlich auch sein, nicht nur den Basketballern eine Plattform zu bieten, sondern darüber hinaus auch neue Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Basketball zu bringen.
Als Standort für das große Finale wurde auch in diesem Jahr wieder Recklinghausen ausgewählt. Ist es für sie eine Erleichterung, wenn das Event beim eigenen Verein ausgetragen wird?
Kleine: Eigentlich ist es für mich sogar doppelter Aufwand, weil ich dann beim Finale sowohl als Vereins-Repräsentant als auch als Organisator unterwegs bin. Aber der Platz in Recklinghausen weist einfach durch die Fünffach-Halle und den traumhaften Platz vor der Halle mit der Tribüne so viele Vorteile auf, dass er sich einfach anbietet. Wenn es regnet, sind wir innerhalb von Sekunden in der Halle. Und gerade beim Finale wäre es zu schade, wenn wir aufgrund des Wetters die gesamte Veranstaltung abbrechen und auf einen anderen Termin verschieben müssten.
Wie läuft die Anmeldung für Teams, die sich zusammengefunden haben und mitmachen wollen?
Kleine: Am besten einfach über das Internet anmelden. Auf www.nrw-tour.de lässt sich alles bequem von zuhause erledigen. Ansonsten kann man sich auch bei allen AOK-Geschäftsstellen in Nordrhein-Westfalen anmelden. (maGro/tw)
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