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Beim gestern in Heidelberg beendeten DBB U18 Try Out für die Jahrgänge 1993 und 1994 konnte sich vorerst außer Fabian Bleck (Phönix Hagen Juniors) leider kein weiterer Spieler aus dem Bereich des Westdeutschen Basketball-Verbandes direkt für den C-Kader des DBB empfehlen. Dabei waren einige Talente recht hoffnungsfroh nach Baden-Württemberg gereist. Doch dann schlug unter anderem das Verletzungspech zu.
So hatte Christian Fröhlingsdorf (Bayer Giants Leverkusen) nach zwei sehr guten Trainingseinheiten im ersten von drei Spielen nur einen Kurzeinsatz. Danach konnte er wegen einer luxierten Rippe nicht mehr eingesetzt werden. Ähnlich erging es Lennart Steffen (Köln 99ers), der durch eine Fußverletzung gehandicapt, nur ein Spiel bestritt. Auch Arber Tolaj (Telekom Baskets Bonn) konnte durch eine im ersten Spiel erlittene Fußverletzung nicht mehr weiter ins Geschehen eingreifen und sich U18-Bundestrainer Kay Blümel auf sich aufmerksam machen.

Bei den anderen WBV-Spielern, Till Gloger (Paderborn Baskets), Oliver Radtke (Phönix Hagen Juniors), Stefan Wess (UBC Münster) und Dominik Hutzler (Telekom Baskets Bonn) zeigte sich, dass alle Akteure am Anfang etwas gehemmt in die Veranstaltung gingen und erst am Ende zu ihrer „normalen“ Leistungsfähigkeit fanden. Der Grund lag auf der Hand: Keiner dieser Spieler hatte vorher beim Bundesjugendlager oder einer anderen Maßnahme auf Bundesniveau teilgenommen und entsprechend betraten sie Neuland. Der Respekt der „Neuen“ vor den „Arrivierten“ sowie den vielen neuen und zugleich anspruchsvollen Anforderungen wurde von allen Trainern vor Ort wahrgenommen und als Faktor erkannt, der die Leistungen maßgeblich negativ beeinflusste.
Da sich bei vielen Spielern, auch aus anderen Landesverbänden, aus besagten Gründen ein ähnlich unklares und schwankendes Leistungsprofil ergab, nominierte Bundestrainer Blümel vorerst nur 19 Spieler fest für den C-Kader. Er wird in den kommenden Monaten die Möglichkeit nutzen, die verletzten und anderen noch für den 24er-Kader in Frage kommenden Spieler bei NBBL- und anderen Begegnungen zu beobachten. Vielleicht schafft ja noch der eine oder andere WBV-Spieler als Nachrücker den Sprung in den C-Kader.