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16.05.2011

Fünf WBV-Talente in DBB-Kader berufen

Kader 98 w/m

Beim Finalturnier des DBB-Projekts „Talente mit Perspektive“ in Wetzlar konnten sich fünf Talente aus dem WBV-Bereich ins Rampenlicht spielen.

Insgesamt hatten 13 Spieler/innen nach den Vorturnieren in Münster und Hamburg eine Einladung zum Finale erhalten. Mit von der Partie war zudem WBV-Landestrainer Michael Kasch, der zusammen mit Assistenztrainerin Miriam Siebert (Herne) Mitglied des Trainer- und Betreuer-Staffs in Wetzlar war. Der Fokus lag aber natürlich auf den jungen Spielern und Spielrinnen. Insgesamt waren jeweils 48 Mädchen und Jungen aus der ganzen Bundesrepublik nach Wetzlar gereist und durften sich Hoffnungen machen, in den U13-Perspektivkader des Deutschen Basketball Bundes nominiert zu werden. Unter den Augen der DBB-Bundestrainer, deren Riege von Herren-Nationaltrainer Dirk Bauermann angeführt wurde, spielten die jungen Talente aufgeteilt in jeweils vier Mannschaften vor. Ein Team wurde dabei vom WBV-Trainerduo Kasch/Siebert betreut, doch der Mannschaftserfolg stand nicht im Vordergrund. Es galt die in den Augen der Bundestrainer jeweils besten zwölf Spieler und Spielerinnen zu finden. Und am Ende zeigten sich die DBB-Trainer von den Perspektiven angetan. „Dieses Wochenende war ein voller Erfolg für den deutschen Nachwuchsbasketball. Wir haben tollen Sport gesehen, faire Spiele und natürlich motivierte Basketballer, die mit viel Herz an der Sache sind. Dies ist eine sehr gute Basis für eine positive und erfolgreiche Zukunft“, staunte Kay Blümel, U18-Bundestrainer und war sich mit seinen Trainerkollegen einig. Herren-Bundestrainer Dirk Bauermann betonte in seinen abschließenden Worten an die Teilnehmer, dass er von der gezeigten Leistung sehr beeindruckt war, und dass denen, die weiter hart an sich arbeiten, eine Zukunft in den deutschen Jugend-Nationalmannschaften bevorstünde. Und davon können nach diesem Wochenende insbesondere fünf WBV-Spieler/innen träumen, die am Ende eine Nominierung erhielten: Jule Kassack (Recklinghausen), Sarah Lückenotte und Ayse Colakoglu (Hagen) sowie Moritz Sanders (Dorsten) und Fritz Hemschemeier (Paderborn). Sie alle dürfen sich nun DBB-Perspektivspieler nennen und werden schon bald auf ihre Idole treffen. Die Mädchen reisen Ende Mai zur Damen-Nationalmannschaft nach Oberhausen und die Jungen werden beim Supercup im Bamberg (Mitte August) auf Dirk Nowitzki und Co. treffen. (maGro/mg)

Auf dem Foto: h.v.l.n.r. Assistenztrainerin Miriam Siebert (Herne), Leonie Schütter (Wülfrath/Hagen), Ayse Colakoglu (Hagen), Marie-Angelina Sola (Herne), Moritz Sanders (Dorsten), Alexander Möller (Xanten/Rhöndorf), Kostja Mushidi (Düsseldorf), Joannis Stvachtis (Iserlohn), Landestrainer Michael Kasch
v.v.l.n.r. Anna Lappenküper (Herne), Kathrin Ewenz, Julia Ewenz (beide Krefeld), Sarah Lückenotte (Hagen), Jule Kassack (Recklinghausen), Fritz Hemschemeier (Paderborn)
 
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