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Beim letzten Vorbereitungsturnier auf das Bundesjugendlager haben sich die Mannschaften des WBV (Jahrgang 1995) im Mittelfeld platzieren können.
Das Jungenteam (4. Platz), gecoacht von Falk Möller (Schwelm), Thomas Odenwald (Hagen) und Marcel Rudersdorf (Düsseldorf), konnte den Vergleich gegen Hessen (54-42) für sich entscheiden. Auch gegen den späteren 2., Bayern spielten die Jungen phasenweise auf hohem Niveau und führten fast 2/3 des Spiels. Am Ende setzte sich das auf fast allen Positionen tiefer besetzte bayrische Team mit 54-48 durch. In den Spielen gegen die SG Südwest (38-74) und Berlin (40-55) konnten die WBV-Jungs nur in wenigen Situationen das Spiel ausgeglichen gestalten.
Die mit meist größeren Spielern auf fast allen Positionen besetzten Teams aus Berlin, der SG Südwest und auch aus Bayern, waren den Spielern aus dem WBV teilweise athletisch überlegen. Man hatte das Gefühl, dass Kinder gegen Männer spielen. Sicherlich wird das Staff um Headcoach Möller Möglichkeiten finden auch in der Kürze der Zeit bis zum Bundesjugendlager noch Anpassungen vorzunehmen, doch muss für die Zukunft der WBV-Kader, in Absprache mit den leistungsorientierten Vereinen und deren Trainern, nach Lösungsansätzen gesucht werden.
Die Mädchen mussten sich nach durchwachsenen Leistungen mit dem 3. Platz zufrieden geben. Landestrainer Michael Kasch (Wülfrath), Martina Kehrenberg (Wuppertal) und Patricia Breu (Essen) durchlebten ein spielerisches Auf und Ab, welches sich auch in den Ergebnissen niederschlägt. Im Auftaktspiel (nach vier Stunden Fahrt) wurde Hessen 39-36 geschlagen. Das nächste Spiel gegen Berlin, das beim Turnier in Hamburg Mitte Oktober 2009 noch deutlich geschlagen werden konnte, wurde 40-41 verloren. Berlin setzte allerdings die fünf Spielerinnen, die nach dem Bundesjugendlager 2009 beim Turnier in Hamburg geschont wurden, ein und erreichte dadurch ein deutlich höheres Niveau. Den einzigen „Komplettaussetzer“ leisteten sich die WBV-Mädchen gegen die SG Südwest (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland) mit einer 39-47 Niederlage. Hier ist beim Bundesjugendlager im Gruppenspiel die Möglichkeit zur Wiedergutmachung gegeben. Im Spiel gegen Bayern zeigten die Mädchen nach einer „nächtlichen“ Aussprache ein anderes Gesicht, führten über die gesamte Spielzeit und siegten verdient mit 45-36.
Beide Headcoaches wissen jetzt, an welchen Dingen sie beim letzten Lehrgang (06./07.02.) und beim Abschlußlehrgang (11.02. jeweils in Hagen) noch arbeiten müssen. Sie sind optimistisch die Spielerinnen und Spieler beim sich anschließenden Bundesjugendlager (12.-16.02. in Heidelberg) optimal zu präsentieren. Das Team WBV wünscht allen Beteiligten viel Erfolg!