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Der TSV Bayer 04 Leverkusen konnte auch das zweite Spiel der Viertelfinal-Duelle gegen die Piraten Hamburg in der JBBL für sich entscheiden (70:66) und zog damit ins „TOP4“ ein, das am 14. Mai in Ludwigsburg beginnt. Die Köln 99ers mussten dagegen die Segel streichen.
Sechs Punkte Vorsprung hatten die Bayer-Boys nach dem Hinspiel im Rücken und wussten mit diesem Vorteil gut umzugehen. Denn das Team von Headcoach Andreas Aust beschränkte sich nicht nur darauf, den Vorsprung zu verteidigen, sondern übernahm selbst schnell die Initiative. So hatten sich die Hausherren schon zur Halbzeit einen erneuten 29:23-Vorsprung erarbeitet, die Piraten hätten also zwölf Punkte aufholen müssen, um in der Gesamtabrechnung vorne zu liegen. Kurz nach der Halbzeitpause starteten die Hanseaten allerdings einen Lauf, an dessen Ende sie sogar kurzzeitig mit 38:37 in Front lagen. Letztlich setzte sich dann aber das starke Teamplay und die Reboundüberlegenheit (49:29) der Leverkusener durch, die am Ende mit dem 70:66 auch das zweite Spiel für sich entscheiden konnten. Ein Sonderlob durfte sich Torsten Pokar abholen, der mit zwölf Punkten und elf Rebounds effektivster Akteur der TSV-Mannschaft war. Gut zwei Wochen bleiben den Leverkusenern nun noch Zeit, sich auf das Finale der besten vier Mannschaften der JBBL vorzubereiten.
Dagegen ist die Überraschung für die Köln 99ers ausgeblieben. Die Schützlinge von Coach Wolfhard Stricker verpassten gegen den Titelverteidiger IBBA Berlin den Sprung zum „TOP4“. Und das vor allem aufgrund einer wenig ansprechenden Leistung im ersten Vergleich mit den Hauptstädtern. Die Kölner hatten große Schwierigkeiten mit der aggressiven und physischen Spielweise des Vorjahressiegers und mussten das erste Spiel mit 49:63 verloren geben. 15 Punkte Vorsprung hätten es also im Rückspiel sein müssen, um doch noch erfolgreich zu sein. Sechs Minuten vor Schluss standen sieben Punkte Vorsprung zu Buche, eine Sensation lag in der Luft. Doch in einer durchaus spannenden Schlussphase reichte die Kraft der Kölner nach einem sehr intensiven Spiel nicht mehr aus, immerhin wurde aber ein knapper 63:62-Sieg über die Zeit gebracht. Bester Kölner war Nuri Karaca, der mit seinen 29 Punkten die 99ers erst wieder an einer Sensation schnuppern ließ. (maGro/tw)
TSV Bayer Leverkusen: Moritz, Jeuschede (9), Bich (4), Meinerzhagen (4), Wiesemann (11), Pokar (12), Sengfelder (15), Mettner (8), Odenthal (5), Jansen (2), Oppong-Asamoah, Bachmann.
Köln 99ers: Karaca (29), Haufs (13), Jansen (8), Rana (6), Middelkoop (2), Schmidt, Winkelnkemper, Linnartz, Mathias (5).