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05.04.2011

JBBL: Leverkusen und Köln im Viertelfinale

JBBL

Der TSV Bayer 04 Leverkusen und die SG Köln 99ers haben sich für das Viertelfinale in der Jugend-Basketball-Bundesliga qualifiziert. Dagegen musste der dritte WBV-Vertreter, die Paderborn Baskets, die Segel streichen.

Nach dem 62:53-Hinspielerfolg beim TBW Braunschweig/Wolfenbüttel konnten die 99ers auch das Achtelfinal-Rückspiel mit 63:59 für sich entscheiden und stehen damit im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Köln führte schnell 12:4, verlor dann aber den Faden und mussten tatenlos zusehen, wie die Gäste einen 14:1-Lauf auf das Parkett zauberten und nach dem ersten Viertel mit 20:13 vorne lagen. Fortan spielten beide Teams auf Augenhöhe, ehe Köln dann drei Minuten vor dem Ende die Entscheidung erzwang. Ein erfolgreicher Dreier bescherte der SG das 57:55, ehe die kampfstarken Hausherren nochmals das Tempo erhöhten und zum 61:55 trafen. Vor allem Attila Rana erzielte in dieser heißen Phase sieben seiner elf Punkte und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg. Im Viertelfinale wartet nun der Titelträger IBBA Berlin. Das Hinspiel findet am 17. April statt, das Rückspiel dann am 1. Mai in Berlin.

Köln 99ers: Linnartz (1), Van der Velde (6), Karaca (16), Haufs (12), Taras, Jansen, Winkelkemper (7), Mathias (2), Behler (8), Rana (11), Middelkoop, Schmidt.


Nach dem 58:58 im Hinspiel machten die JBBL-Korbjäger des TSV Bayer Leverkusen nun mit den Hamburg Sharks vor heimischer Kulisse kurzen Prozess und siegten deutlich mit 84:62. Der TSV machte von Beginn an deutlich, wer Herr in eigener Halle ist, führte aber nach zehn Minuten vorerst noch knapp mit 20:16. Danach erhöhte das Team des Trainerduos Trainern Andi Aust/Marcel Rudersdorf die Schlagzahl, lag zur Pause bereits mit 40:26 vorne und hatte mit diesem Zwischenspurt schon für eine Vorentscheidung gesorgt. Leverkusen hielt den Vorsprung bis zum Schlussviertel und konnte das Ergebnis im letzten Abschnitt nochmals in die Höhe schrauben. Das Viertelfinal-Hinspiel (17. April) muss das Bayer-Team erneut im hohen Norden bestreiten. Dieses Mal bei den Piraten Hamburg (Rückspiel, 1. Mai).

TSV Bayer Leverkusen: Moritz (3), Jeuschede (16), Bich, Meinerzhagen, Wiesemann (14), Pokar (10), Sengfelder (24), Mettner (6), Oppong-Asamoah (2), Odenthal (7), Bachmann (2), Jansen.

Zwar konnten die Paderborn Baskets bei den Piraten aus Hamburg das Rückspiel mit 51:49 gewinnen, doch aufgrund des Hinspiels (64:74) war für das Team von Coach Martin Krüger die Saison vorzeitig beendet. „Kämpferisch haben wir eine extrem starke Leistung gezeigt“, zeigte sich Krüger dennoch angetan von der Moral seiner Schützlinge.

Paderborn Baskets: Michaelis, Schinke (3), Kamp (13), Michels (2), Blatter (2), Ratajczak (2), Landgraf (12), Gäbler (2), Ottenlips, Kerfs (9), Herold (6). (maGro/tj)
 

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