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19.04.2011

NBBL: Paderborn muss nachsitzen

Nach dem 59:51 (36:24)-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel gegen ALBA Berlin unterlag der Nachwuchs-Basketball-Bundesligist Paderborn Baskets im Rückspiel der „Best-of-Three“-Serie mit 55:65 (23:38) und muss nun am 29. April nachsitzen.

Die Hauptstädter machten vor heimischer Kulisse von Beginn an deutlich, dass sie mit aller Macht eine dritte Partie erzwingen wollten. Nach dem ersten Viertel führten die Albatrosse mit 17:12 und konnten den Vorsprung bis zur Pause sogar bis auf 38:23 ausbauen. Bis zur Halbzeit trafen gerade einmal 20% der Paderborner Würfe das Ziel. Und bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Baskets große Mühe mit der effektiven Verteidigung der Berliner hatten. Nach dem Wechsel dann das gleiche Bild. Paderborn konnte zwar noch einmal bis auf acht Punkte verkürzen, war aber insgesamt nicht mehr in der Lage, die Hausherren ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Vor allem auch deshalb, weil die beiden Topscorer Ole (21) und Lars (10) Wendt schnell ihre fünften Fouls kassierten und somit zum Zuschauen verdammt waren. „Danach lief nicht mehr viel zusammen. Wir waren einfach nicht bereit“, machte Baskets-Trainer Artur Gacaev keinen Hehl aus seiner Enttäuschung.
Weit unter ihren Möglichkeiten blieben in der Offensive vor allem die groß gewachsenen Till Gloger, Tobias Leineweber und Thomas Stukenberg. Zusammen erzielte das Paderborner Trio lediglich acht Punkte.

Paderborn Baskets: O.Wendt (21), L.Wendt (10), Wolf (6), Tadesse (4), Gloger (4), Heile (3), Sünkeler (3), Leineweber (2), Stukenberg (2), Kretschmann (0).
 

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