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Nach drei schweren Spielen haben sich die Paderborn Baskets für das „TOP4“ der NBBL in Ludwigsburg qualifiziert. Im dritten Spiel gegen ALBA Berlin gelang dem Team von Coach Artur Gacaev ein 73:57-Erfolg.
Alles das, was den Paderbornern beim 55:65 im zweiten Spiel in Berlin noch den Sieg gekostet hatte, wurde diesmal konsequent umgesetzt. So setzten sich die Baskets im Duell unter den Körben durch und hatten am Ende 14 Rebounds mehr gesammelt als die Spieler aus der Hauptstadt. Und auch körperlich hielten die Gastgeber diesmal dagegen. „Unsere Leistung war besonders in der Defensive großartig“, ließ sich Trainer Artur Gacaev nach dem Spiel zitieren. Bereits nach dem ersten Viertel hatten seine Schützlinge mit 18:11 vorne gelegen, bei Halbzeit standen sogar zehn Punkte Vorsprung zu Buche (38:28). Spätestens nach dem dritten Viertel war die Partie beim Zwischenstand von 54:32 für Paderborn entschieden. Daran änderte auch die Berliner Halbfeldpresse nichts mehr, die die Gastgeber nur kurz vor ernsthafte Probleme stellte. Selbst der Coach zeigte sich etwas überrascht, wie sich sein Team nach der Niederlage in Berlin gesteigert hatte. „Ein Kompliment an die Mannschaft. Sie hat, wie von mir gefordert, Kampf und Einsatz gezeigt und den Rebound deutlich kontrolliert.“ Als Mann des Tages durfte sich Aufbauspieler Ole Wendt feiern lassen. Neben seinen 24 Punkten sammelte Wendt noch fünf Rebounds ein, verteilte fünf Assists und klaute den Berlinern gleich sechsmal den Ball. Ebenfalls zweistellig punkteten Eike Sünkeler (zwölf), Till Gloger (zwölf) und Thomas Stukenberg (zehn). Gegner im Halbfinale, das am 14. Mai in der Ludwigsburger Rundsporthalle ausgetragen wird, ist wie in den beiden Vorjahren der Titelverteidiger ALBA Urspring. Das andere Semifinale bestreiten Braunschweig und Breitengüßbach. (maGro/tw)