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15.03.2011

NBBL-Playoffs: Paderborn legt vor

NBBL

Die Paderborn Baskets siegten zum Auftakt im Playoff-Achtelfinale Nord in der NBBL gegen IBBA Berlin mit 81:70 (44:38), während das Team Bonn/Rhöndorf nach guter Leistung bei den Funkwerk Junior Baskets Jena doch noch deutlich mit 77:91 (48:43) den Kürzeren zog.

Der Favorit aus Paderborn, der die Hauptrunde in der Nordwest-Staffel souverän gewann, hatte gegen den Nordost-Vierten IBBA Berlin vor 450 Zuschauern mehr Mühe als erwartet. Die Hauptstädter lagen vor dem Schlussviertel lediglich mit acht Punkten zurück (52:60), ehe drei erfolgreiche Dreier von Topscorer Eike Sünkeler zu Beginn des finalen Durchgangs die endgültige Entscheidung brachten. Insgesamt stellte Paderborn das etwas stärkere Kollektiv und die bessere Defensive gegenüber den Gästen. Letztendlich wäre eine deutlicherer Sieg möglich gewesen, wenn Lars Wendt mehr Effektivität aus der Distanz an den Tag gelegt hätte. Der Guard riskierte insgesamt zwölf Versuche, aber nur ein Dreier fand den Weg in die Reuse. Unerklärliche Schwächen zeigte das Team von Paderborns Trainer Artur Gacaev zudem von der Freiwurflinie. Nur acht von 20 Versuchen waren erfolgreich. Verlass war dagegen auf Till Gloger und Eike Sünkeler, die jeweils 21 Punkte erzielten. „Wir haben den Ball nicht gut laufen lassen und waren in unseren Aktionen insgesamt zu eigensinnig“, monierte Coach Gacaev, der auch in der Berliner Max-Schmeling-Halle am Sonntag einen schweren Gang erwartet.
Paderborn Baskets: Sünkeler (21), Gloger (21), O. Wendt (12), L. Wendt (12), Tadesse (6), Wolf (4), Popov (3), Stukenberg (2), Kretschmann, Heile, Westermann, Leineweber.

30 Minuten lang spielte das Team Bonn/Rhöndorf, der Vierte aus dem Nordwesten, beim Nordost-Divisionssieger aus Jena absolut auf Augenhöhe und führte sogar zur Pause mit 48:43. Dabei dominierte der Underdog vor allem im zweiten Viertel, dass deutlich mit 31:20 gewonnen wurde. Angetrieben von NBBL-Allstar-Forward Tim Kasper (19 Punkte) konnten die Gäste den Vorsprung im zweiten Abschnitt sogar teilweise bis in den zweistelligen Bereich ausbauen. „Leider haben wir es kurz vor der Pause verpasst, die Differenz weiter hoch zu halten“, haderte Trainer Sascha Neubert, dessen Korbjäger aber am Drücker blieben und sich erst eineinhalb Minuten vor Schluss geschlagen geben mussten. Jena lag knapp mit 80:77 vorne, als Bonn/Rhöndorf zwei unsportliche Foul kassierte und anschließend den Faden verlor. „Wir wissen aber jetzt, dass wir mithalten können“, geht Neubert davon aus, dass seine Schützlinge den Funkwerk-Basketballern auch im Rückspiel am Sonntag einen „heißen“ Tanz liefern werden. Die zweite Partie in der Serie Best-of-three findet übrigens im Bonner Telekom Dome statt (15 Uhr).
Team Bonn/Rhöndorf: Reksna (15), Koch (13), Zeymer (2), Lippold (10), Klein (4), Kasper (19), Tolaj (12), Hupperz (2), Klassen, Seifert, Bauz, Pertzborn. (maGro/tj)
 

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