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Eine der attraktivsten Breitensportveranstaltung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am Samstag in Aachen eingeläutet. Nun reist die NRW-Streetbasketball-Tour wieder durch das gesamte Land Nordrhein-Westfalen.
Konnte bei der Premiere 1994 allenfalls von einer Trendsportart die Rede sein, hat sich das Großereignis mittlerweile längst etabliert. Die NRW-Streetbasketball-Tour wird in diesem Sommer bereits zum 18. Mal ausgetragen und entsprechend kann die Tour heute ohne wenn und aber als Erfolgsgeschichte umschrieben werden. Über 90.000 Streetbasketballer haben bereits an der Tour, die gemeinsam vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, den AOK-Landesverbänden Nordwest und Rheinland/Hamburg, dem Landessportbund NRW, der Sportjugend NRW sowie dem Westdeutschen Basketball-verband veranstaltet wird, teilgenommen. „Die Resonanz zeigt, dass wir mit der Tour das richtige Zeichen gesetzt haben“, sagte Sportministerin Ute Schäfer anlässlich des Tourauftaktes in Aachen. Die Faszination dieses Basketball-Spektakels liegt für sie vor allem auch darin, das Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, im Team respektvoll miteinander umzugehen und dabei gleichzeitig ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. „Auf der Tour herrscht eine einzigartige Atmosphäre, die man einfach erleben muss.“
Selbstverständlich auch Wolfgang Mohr, der WBV-Vizepräsident Freizeit-/Breitensport, der dem WBV-Online-Dienst ein Kurzinterview gab:
Herr Mohr, die Tour ist gestartet. Können Sie uns einen ersten Eindruck vermitteln?
Wolfgang Mohr: Leider herrschte beim Auftakt in Aachen Dauerregen, sodass wir die Veranstaltung in die Halle verlegen mussten. Wir waren aber gerüstet, denn schließlich ist jeder Veranstalter im Vorfeld aufgerufen, neben den Freiplätzen auch für die nötigen Hallenkapazitäten zu sorgen. Kein Problem, unser Präsident Klaus-Rüdiger Biemer und unser Vizepräsident für Spielbetrieb und Sportorganisation, Lothar Drewniok, waren vor Ort und hellauf begeistert.
Mittlerweile haben Aachen, Bergisch Gladbach und Schwerte den Tourstress bereits hinter sich. Mettmann ist heute als Austragungsort an der Reihe. Wie fiel denn die Resonanz aus?
Mohr: In Aachen waren 80, in Bergisch Gladbach 55 und in Schwerte 45 Teams vor Ort. Heute in Mettmann werden ca. 100 Mannschaften am Start sein. Das sind hervorragende Zahlen, und wir haben dann ja noch zwölf Events auf dem Programm.
Ohne Frage dürfte am Samstag die Stadt Dortmund in den Tour-Mittelpunkt rücken. Dort soll der neue Teilnehmerrekord aufgestellt werden. Sind Sie guter Dinge?
Mohr: In Dortmund 2009 und Recklinghausen 2010 waren jeweils gut 130 Teams anwesend. Diese Marke wird jetzt in Dortmund definitiv getoppt. Wir erwarten in Dortmund am Samstag gut 180 Mannschaften.
Welchen Stellenwert genießt die Tour für den WBV?
Mohr: Die NRW-Streetbasketball-Tour ist einfach nicht mehr wegzudenken. Welche Zugkraft dieses Event mittlerweile ausstrahlt, zeigt die Tatsache, dass in Dortmund sogar ein Team aus Tübingen dabei ist. Andere Landesverbände organisieren auch Streetbasketball-Veranstaltungen, aber unsere Größenordnung wird dort nicht erreicht.
Glauben Sie, dass die Tour noch mehr Veranstalter verkraften könnte?
Mohr: Ich denke, dass wir uns mit 16 Austragungsorten bereits am Limit bewegen. Wir haben acht rheinische Standorte und acht westfälische. Die Mischung stimmt also. Man darf auch nicht vergessen, dass die Tourhelfer teilweise für die Organisation ihren ganzen Jahresurlaub opfern. Der Aufwand ist enorm. An zusätzlichen Bewerbern würde es nicht scheitern. Möglich wären ohne weiteres 20 bis 25 Standorte. Aber dies wäre aus meiner Sicht des Guten zuviel.
Sie konnten beim Auftakt nicht anwesend sein. Wann beginnt denn für Sie die Tour?
Mohr: Leider hatte ich mir den Magen verdorben und lag flach. Ich beginne aber heute in Mettmann und werde dann sicherlich noch weitere Termine wahrnehmen.
Das Gespräch führte Thorsten Jordan (maGro)
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