| Suchen: |
|
NEUES AUS DEN RESSORTS
Breitensport / News 18.05.2012
Deutscher Meister bei Ü40-Damen ist erneut die SG ASC09 Dortmund/AstroStars Bochum
Bildung / News 04.05.2012
Internationale Coach Clinic in Luxemburg
Jugend / News 22.05.2012
Schiedsrichter / News 22.05.2012
Senioren / News 08.05.2012
| Gruppen & Sortierungsmöglichkeiten der NEWS |
|||||||
| Rangliste | Sichtung | Spielbetrieb | Regionalstützpunkte | ||||
| JBBL | NBBL | WNBL | DBB Events | ||||
| 95m | 95w | 96w | 96m | ||||
| Kader 97 w/m | Kader 98 w/m | Kader 99 w/m | Kadertrainer | ||||
Beim Vorturnier „Talente mit Perspektive“ für den männlichen Bereich in Hamburg, wurden acht Spieler aus dem WBV von den Bundestrainern Bauermann und Blümel für das Finalturnier vom 23.-25. Mai 2010 in Wetzlar nominiert.

hinten Von links nach rechts: Landestrainer Kasch, Adam Raczkiewicz, Yannik Schmidt, Alexander Bachmann, Renaldo Hamsink, Tobias Middelkoop, Fabian Dörnemann, Jonas Grof und Assistant Coach Sebastian Altfeld
vorne von links nach rechts: Tim van der Velde, Jona Spredley, Lars Kamp, Leon Baeck, Robert Drijencic.
In den ersten beiden Spielen gegen Mecklenburg-Vorpommern (89-4) und Schleswig-Holstein (66-21) wurde das Team des WBV noch nicht wirklich gefordert. Landestrainer Kasch und sein Assistent Sebastian Altfeld konnten in diesen Spielen allen Spielern ausreichend Spielzeit geben. Es wurde an der Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile gearbeitet und es konnten schon erste Erfolge bei der Integration von teilweise noch sehr unerfahrenen Spielern auf diesem Niveau gemacht werden.
Diese „leichten“ Siege waren für das letzte Spiel am Samstagabend gegen Berlin möglicherweise nicht die richtige Konzentrationshilfe! In der ersten Halbzeit (16-28) schafften es die WBV-Spieler nicht einfache Punkte der Berliner durch Fastbreak und teilweise fehlende 2. Hilfe zu verhindern. Nach der Halbzeit kämpfte und spielte sich das Team ins Spiel zurück. In der 8. Minute, beim Stand von 31-34 war man wieder in Schlagweite. In der 10. Minute konnte das Team erstmals in Führung (37-36) gehen. Die Führung wechselte jetzt bei jedem Ballbesitz. Durch eine Auszeit zwei Sekunden vor Ende (Spielstand 41-42) und die Einwechselung eines weiteren Innenspielers, sorgte Landestrainer Kasch für Verwirrung beim Gegner, die Tim van der Velde (Köln 99ers) auf Pass von Jonas Grof (BB Boele-Kabel) mit einem Dreier zum 44-42 Sieg des WBV-Teams ausnutzte.
Das letzte Spiel des Turniers am Sonntag gegen das Team aus Niedersachsen, die am frühen Vormittag mit drei Punkten gegen Berlin verloren hatten, sollte über die Abschlussplatzierung entscheiden. Wieder kam das Team des WBV in der ersten Halbzeit nicht optimal ins Spiel. Es gelang allerdings vor Allem Alexander Bachmann (SC Bayer 05 Uerdingen), den überragenden Spieler der Niedersachsen aus dem Spiel zu nehmen. Mit einem 16-23 Rückstand ging das Team in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte hatten sich die WBV-Spieler wieder an das Niveau des Vorabends gegen Berlin herangespielt und beim Stand von 38-38, Sekunden vor Schluss die Möglichkeit das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Lars Kamp (Paderborn Baskets) nahm einen Dreier –bei dem er auch noch deutlich gefoult wurde, es aber keinen Pfiff gab!!- , der Ball sprang vom Rand des Rings hoch und viel in den Korb. Die Schiedsrichter zeigten an das der Korb zählt und die Spieler des WBV fingen schon an zu jubeln und zu tanzen. Die Coaches der Niedersachsen protestierten allerdings, dass der Ball leicht ein Seil zur Verspannung des Korbes berührt hätte und deshalb der Korb ungültig sei. Die Schiedsrichter annullierten den Korb erst, nachdem WBV-Assistenztrainer Altfeld, der die Situation genau beobachtet hatte, fairerweise die Beobachtung der Niedersachsen bestätigte. Hierfür erhielt das Team höchste Anerkennung, des Publikums und der Sichter!
In der folgenden zweiminütigen Verlängerung schafften es die WBV-Spieler nicht, das Spiel zu Ihren Gunsten zu entscheiden. Vielmehr war der schon oben angesprochene Jan-Niklas Wimberg aus Oldenburg, mit zwei spektakulären Korberfolgen Matchwinner zum 42-38 für Niedersachsen.
Im Dreiervergleich mit Niedersachsen (+1) und Berlin (+1) rutschte das WBV-Team auf Platz 3.
Es waren sich alle Sichter und anwesenden ehemaligen und aktuellen Bundesligaspieler, sowie die unterstützenden Eltern einig, dass in den Spielen WBV gegen Berlin und Niedersachsen guter, auf hohem Niveau angesiedelter Basketball gespielt wurde und der Jahrgang zu viel Hoffnung Anlass gibt.

Nominiert aus dem WBV-Team wurden für das Finale: Leon Baeck (Foto), Tim van der Velde (beide Köln 99ers), Lars Kamp, Jona Spradley (beide Paderborn Baskets), Alexander Bachmann, Robert Drijencic (beide Bayer 05 Uerdingen), Jonas Grof (BB Boele-Kabel) und Renaldo Hamsink (ETB SW Essen). Auf der Ersatzliste steht mit Adam Raczkiewicz (CB Recklinghausen) ein weiterer WBV-Spieler. Fabian Dörnemann (Marler BC/Hertener Löwen), Tobias Middelkoop und Yannik Schmidt (beide Köln 99ers) haben bis zum Bundesjugendlager im Herbst Zeit, weiter hart für eine Nominierung zum Leistungscamp im Dezember zu arbeiten.
Zurück