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Bereits einen Tag vor dem ersten Spiel reiste der weibliche Kader des WBV nach Münster an. Nach einem Spieleabend und Frühstück im Jugendgästehaus fand das erste von drei Spielen an diesem Tag gegen die Mannschaft aus dem Saarland an. Bereits nach wenigen Spielminuten hatte die Mannschaft dieses Spiel durch eine konsequente Verteidigung und ein schnelles Angriffsspiel entschieden. Das gleiche Bild zeigte sich auch im zweiten Gruppenspiel gegen den rheinland-pfälzischen Landesverband.

oben von links nach rechts - Tobias Liebke, Annika Küper, Sophia Neubauer, Alina Gimbel,
Paulina Fritz, Ina Lindner, Annika Dankmeyer, Laura Zdravevska und Carsten Spitzlay
unten von links nach rechts - Annika Otto, Mona Kramer, Paulina Körner, Lea Brücker (verletzt), Leonie Schiermeyer und Sarah Stock
Es fehlt: Team Managerin Veronika Schielke
Beide Vorrundenspiele konnte die Mannschaft deutlich für sich entscheiden (80:9 und 76:19), wichtig für das Trainerteam um Carsten Spitzlay, Tobias Liebke und Veronika Schielke war es aber, dass die Mannschaft geschlossen auf einem hohen Niveau die Vorgaben umsetzte. So spielten in den Vorrundenspielen, wie auch in den Finalspielen, alle Spielerinnen fast gleich lange.
Als Gruppensieger spielte die Mannschaft im Halbfinale gegen Bayern. Auch hier sorgte die mannschaftliche Geschlossenheit für den Sieg, da durch eine ständige Rotation die bayrischen Spielerinnen immer wieder unter Druck gesetzt werden konnten. Die Deutlichkeit des Sieges (57:35) war sicherlich überraschend, ist aber der Tatsache geschuldet, dass der bayrische Landesverband nach einer Sichtungseinheit noch nicht im Vollbesitz der Kräfte ist.
Durch den Einzug in das Finale hatten die Spielerinnen sich ein "spätes" Frühstück verdient. Ausgeschlafen begann die Mädchen gegen die Mannschaft nach Schleswig-Holstein und führten nach 4 Min mit 14 - 0. Im weiteren Spielverlauf konnten sich alle Spielerinnen positiv hervorheben und das Finale konnte deutlich mit 88-32 gewinnen.
Die tolle Entwicklung die, die drei 97erinnen Annika Küper, Leonie Schiermeyer und Laura Zdravevska (Foto) während des Turniers gemacht haben, wurde besonders im Finale deutlich. Waren ihre Qualitäten in der Offensive unbestritten, konnten sie nach Anlaufschwierigkeiten in der Verteidigung im Finale zeigen, dass sie auch auf diesem Niveau verteidigen können. Dies gilt auch für Alina Gimbel, der einzigen "richtigen" Innenspielerin im Kader, die im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht hat, diese in Münster in den Spielen auch zeigen konnte.

Aufgrund der tollen Mannschaftsleistung wurden folgende acht Spielerinnen des WBV für das Finalturnier in Wetzlar durch die Bundestrainerin Alex Maerz und den Bundestrainer Imre Szitta nominiert:
Annika Dankmeyer (ART Düsseldorf)
Paulina Fritz (TSV Hagen)
Paulina Körner (Köln 99ers)
Mona Kramer (TSV Hagen)
Ina Lindner (SC Hassel)
Sophia Neubauer (BG Kamp-Lintfort)
Annika Otto (SOBA Rhöndorf)
Sarah Stock (Homberger TV)