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Erst im Finale der deutschen Meisterschaft endete n eigener Halle für die U15 des TSV Hagen 1860 eine beeindruckende Siegesserie. Die 58:62 (26:30)-Niederlage gegen die BG Göttingen war für das Team von Coach Uli Overhoff die erste Pflichtspielpleite der Saison.
Bereits frühzeitig hatte sich in den Halbfinalspielen die Besetzung des Endspiels abgezeichnet. Mit der BG Göttingen, die die TS Jahn München mit 65:45 bezwang, und dem Gastgeber TSV Hagen, der mit 69:48 gegen die BSG Basket Ludwigsburg die Oberhand behielt, zogen beide Teams aus dem Norden in das Finale ein. „Es war klar, dass es dort auf eine Mischung aus Glück und Tagesform ankommen würde“, war sich Hagens Coach Uli Overhoff sicher. Beim Punkt Tagesform nahmen sich beide Mannschaften nicht besonders viel, weshalb es dann in den Schlussminuten der Partie auch auf das Glück ankam. Gut eine Minute vor Schluss ging der TSV mit 58:57 in Führung, was Göttingen aber prompt mit einem Dreier von U-15-Nationalspielerin Jennifer Crowder beantwortete. Die Hagener Nachwuchs-Mädchen hatten zwar noch zweimal die Möglichkeit auf einen eigenen Korb, wirkten in der Schlussphase aber zu hektisch und kamen nicht mehr zurück. „Bei den letzten Angriffen waren wir nicht clever genug und das schwache zweite Viertel hat es uns schwer gemacht. Trotzdem können die Mädels stolz auf sich sein. Gerade vor dem Hintergrund der vielen Verletzungen haben sie eine hervorragende Saison gespielt“, so Overhoff, aus dessen Kader gerade einmal Laura Zdraveska ohne Blessuren durch die Spielzeit kam. (maGro/tw)