| Suchen: |
|
NEUES AUS DEN RESSORTS
Breitensport / News 10.01.2012
U8/9-Basketballer: Karneval auf nach Recklinghausen
Bildung / News 30.01.2012
Jugend / News 02.02.2012
99w: Finalsieg in letzter Sekunde
Schiedsrichter / News 01.02.2012
Senioren / News 07.02.2012
| Gruppen & Sortierungsmöglichkeiten der NEWS |
|||||||
| Rangliste | Sichtung | Spielbetrieb | Regionalstützpunkte | ||||
| JBBL | NBBL | WNBL | DBB Events | ||||
| 95m | 95w | 96w | 96m | ||||
| Kader 97 w/m | Kader 98 w/m | Kader 99 w/m | Kadertrainer | ||||
Oberhausen. Der Jubel kannte keine Grenzen. In einem hochklassigen Endspiel vor 400 begeisterten Zuschauern gewann die U 19 von evoNB Oberhausen mit 64:58 (28:33) gegen Gastgeber TSV Grünberg und ist damit deutscher Pokalsieger dieser Altersklasse.
Zudem wurde Kathrin Wischnitzki zur wertvollsten Spielerin der Endrunde gewählt.
Dass in dieser vor der Saison neu eingeführten Altersklasse ein Pokalsieger und kein Meister gekürt wird ist lediglich eine Randnotiz, die Bedeutung ist die gleiche. Die Oberhausenerinnen hatten sich als westdeutscher Meister für die Endrunde der vier besten deutschen Mannschaften im hessischen Grünberg qualifiziert und fuhren mit gemischten Gefühlen dorthin. „Wir kennen die anderen Mannschaften kaum und daher sind die Chancen schwer einzuschätzen“, meinte Kathrin Grimm im Vorfeld, die gemeinsam mit ihrer ehemaligen Bundesligakollegin Stefanie Richter das Team coacht.
Im Halbfinale wartete das Team des SC Alstertal-Langenhorn aus der Nähe von Hamburg auf die NBO-Mädchen. Grimm hatte prophezeit, die Tagesform würde entscheiden und ihre Schützlinge hatten einen offensichtlich prima Tag erwischt. „Es war fast ein perfektes Spiel“, strahlte die Trainerin nach dem überaus klaren 84:48 (40:22). Obwohl bei den Norddeutschen einige Spielerinnen aus dem Zweitliga-Team des SC Rist-Wedel agierten, hatten sie gegen die mannschaftliche Geschlossenheit der Oberhausenerinnen nichts entgegenzusetzen. Richter und Grimm konnten beliebig wechseln, an der Dominanz änderte sich nichts.

Vor dem Finale gegen den Gastgeber, der sich gegen Jahn München durchgesetzt hatte, war das NBO-Trainerduo dennoch skeptisch. „Wir hatten schon etwas Angst, dass das Halbfinale der Höhepunkt war“, meinte Grimm. Doch ihr Team belehrte sie eines Besseren.
Die Grünbergerinnen um die beim Bundesliga-Dritten spielenden Julia Gaudermann und Finja Schaake sahen sich als große Favoriten und wurden ihrer Rolle zunächst auch gerecht. Von Beginn an mussten die NBO-Damen einem Rückstand hinterherlaufen, da sie mit der Ganzfeldpresse der Gastgeberinnen Probleme hatten. Allerdings blieben sie stets in Reichweite und konnten in der Schlussphase ihre Stärken ausspielen. Während bei Schaake und Gaudermann die Kräfte schwanden, legte NBO vor allem in der Verteidigung noch eine Schüppe drauf und drehte die Partie. Ganze sechs Punkte gelangen Grünberg im Schlussabschnitt nur noch und die ausgeglichener besetzten Gäste drehten die Partie.
Zwar ragten bei evoNBO neben der ausgezeichneten Kathrin Wischnitzki Bundesligaspielerin Sonja Greinacher sowie Christiane Krick etwas heraus, doch letztlich war es die größere Ausgeglichenheit im Team, die den Ausschlag zugunsten Oberhausen gab. „Das war eine wirklich tolle Mannschaftsleistung von allen zwölf Spielerinnen“, gab es auch ein entsprechendes Lob der Trainer. Als Belohnung gab es bei der Siegerehrung durch Jugend-Nationaltrainerin Alexandra Maerz Medaillen für alle Spielerinnen sowie einen großen Pokal, der einen Ehrenplatz bei den New Baskets bekommen wird.
evoNBO spielte im Finale mit: Hannah Wischnitzki, Renée Höfels (4), Sonja Greinacher (22), Laura Ansorge, Sandra Stepuhn (2), Aileen Uhlenbaum (3), Ramona Tews, Linda Kübel, Kathrin Wischnitzki (19), Christiane Krick (12), Mandy Schäfer (2), Julia Brinkmann.
Artikel und Foto von der NBO-Homepage