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07.12.2010

WBV-Mädels gewinnen das elfte Berliner Landesauswahlturnier
Jungen belegen Platz 5

96w

Mit einem guten Ergebnis kehrten die Auswahlspielerinnen des WBV aus Berlin zurück, alle Spiele konnten gewonnen werden und somit wurde auch der Turniersieg errungen.

Bereits am Anreisetag musste das Mädchenteam zwei Gruppenspiele bestreiten. Nach anfänglichen Problemen setzten sich die Spielerinnen um Mannschaftskapitänin Paulina Körner mit 50-38 gegen das Team Hamburg durch. Im zweiten Gruppenspiel gegen Berlin startete die Mannschaft erneut schwach und konnte erst 30 Sekunden vor Schluss durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Alina Gimbel ausgleichen. Den letzten Korb erzielte Mona Kramer zehn Sekunden vor Schluss (36:34).

Die Jungen konnten sich in ihrem ersten Spiel gegen die 97er von Berlin beim 72-24 „warmspielen“. Landestrainer Kasch konnte allen Spielern ausreichend Spielzeit geben.

Am Samstagmorgen im letzten Gruppenspiel gegen eine polnische Vereinsmannschaft konnten sich die WBV-Spielerinnen bereits früh entscheidend absetzen. Der erzielte Vorsprung wurde in der zweiten Halbzeit sicher nach Hause gespielt (41-16).

Die SG Südwest (Spielgemeinschaft aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland) stellte die Mannschaft im Halbfinale vor keine Probleme. Aus einer guten Verteidigung konnten viele einfache Punkte erzielt werden. Die konzentrierte Leistung aus der ersten Halbzeit (29-7) wurde auch in der zweiten Halbzeit abgerufen und so verdient mit 61-18 gewonnen.

Die Jungen mussten im zweiten Gruppenspiel um 09.00 Uhr morgens gegen das Team Hamburg etwas schwer ins Spiel kämpfen (HZ 20-18), um am Ende sicherer als das Endergebnis von 46-36 vermuten lässt die Gruppe zu gewinnen.

Um die Mittagszeit stand dann das Viertelfinale gegen die SG Südwest an. Das WBV-Team fand nie seinen Rhythmus, gestattete trotz körperlicher Überlegenheit dem Gegner immer wieder einfache  Nachwürfe, weil nicht ausgeboxt wurde und machte selbst aus einfachsten Möglichkeiten kein Punkte. Da bei den „Südwestlern“ jetzt auch noch die unmöglichsten Würfe ihr Ziel fanden, musste das WBV-Team am Ende zu Recht eine 42-52 Niederlage akzeptieren. Im letzten Spiel gegen eine Auswahl aus Westpolen behielt das Team mit 55-43 die Oberhand. Alle Spieler konnten wieder eingesetzt werden, wobei insbesondere „Rookie“ Niklas Kiel (BBG Herford) zeigen konnte, was in ihm steckt.

Gegner im Finale der Mädchen waren am Sonntagmittag erneut die Spielerinnen des Berliner Landesverbandes, welcher überraschend die Favoritinnen aus Niedersachsen schlug. Niedersachsen reiste ohne drei der insgesamt fünf Perspektivspielerinnen nach Berlin an, vollzählig sind sie die absoluten Favoritinnen beim Bundesjugendlager im Herbst in Heidelberg. Im Finale konnten die Zuschauer erneut ein kampfbetontes, spannendes Spiel sehen, in welchem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst kurz vor Spielende konnte Helena Dahlem, die ein überragendes Turnier spielte, den Sieg (48-46) an der Freiwurflinie klarmachen. Der letzte Berliner Angriff erreichte dann nicht mehr den Korb.

Die Jungen setzten sich im Spiel um Platz 5 gegen das Team aus Niedersachsen, welches auch bei den Jungen auf Grund von Verletzungen und Ferienbeginn nicht komplett antrat, nach kämpferischem Spiel mit 55-48 durch. Eine besondere Note erhielt das Spiel durch den Umstand, dass mit Robert Drijencic ein bis zum letzten Wochenende im WBV-Team stehender Spieler, beim NBV auf der Aufbauposition spielte.  Robert wird, bedingt durch den beruflichen Wechsel seines Vaters (ehemals Bayer 05 Uerdingen), demnächst für die Nachwuchsteams der EWE Baskets Oldenburg auf Korbjagd gehen.

Das Turnier zeigte allen Spielerinnen und Spielern klar auf, an welchen „Baustellen“ sie noch bis zum Camp in Mulhouse in den Sommerferien arbeiten müssen.

In Frankreich, in den Testspielen gegen Luxemburg (Mädchen) und beim Turnier in Magdeburg (Jungen) im September holen sich die Mannschaften dann den Feinschliff für das Bundesjugendlager im Oktober.

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