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26.01.2011

WBV-Talente des Jahrgangs 1997 überzeugen in Steinbach

Kader 97 w/m

Das Landesverbands-Turnier in der Sportschule Steinbach/Baden-Baden für den Jahrgang 1997 und jünger war für die Coaches des WBV-Jungenteams, Thomas Röhrich, Nils Trautmann und Matthias Sonnenschein, eine weitere gute Möglichkeit, Spieler unter optimalen Wettkampfbedingungen zu testen.

Der gegenüber dem Turnier in Luxemburg auf vier Positionen veränderte Kader präsentierte sich in guter Spiellaune und konnte das Turnier bereits vor dem letzten Spiel für sich entscheiden.

Die Ergebnisse:

Rheinland-Pfalz/Saarland – WBV 55:72, WBV – Bayern 58:50,                   Baden-Württemberg – WBV 34: 69.

Am Sonntag stand noch das Spiel gegen die bis dahin sieglosen Berliner an. Mit diesem Wissen und angesichts einer körperlich deutlich kleineren Auswahl aus der Bundeshauptstadt, entschied sich das Team, es etwas „geruhsamer“ angehen zu lassen. Auch mehrere Auszeiten und „deutliche Worte“ konnten daran nichts ändern. Offensichtlich hatten die Spieler nicht damit gerechnet, dass sich Berlin als äußerst engagiertes und gut organisiertes Team präsentieren würde. Zu keiner Sekunde wurde ein Ball verloren gegeben, teilweise warfen sich gleich drei Berliner Spieler auf „herrenlose“ Bälle. Die anfänglich schlechte „Arbeitseinstellung“ konnte nicht mehr ins Gegenteil verkehrt werden, somit stand es am Ende 56:54 für die Berliner Auswahl, ein erkämpfter und wohl verdienter Sieg für die Jungs von der Spree.

Als Erkenntnis aus Steinbach nehmen die WBV-Coaches mit, dass der 97er Kader der WBV-Jungen in diesem Jahr stark ist, aber dass es bis zum Bundesjugendlager noch viel Arbeit gibt. Was eine gute Einstellung und ein unbedingter Siegeswille bewirken können, werden sich die WBV-Spieler hoffentlich ein wenig von den Berlinern abgeschaut haben!
Bei den Mädchen konnte das WBV-Trainergespann, Michael Kasch, Martina Kehrenberg und Patricia Breu, die Spiele ebenfalls als willkommenen Test unter Wettkampfbedingungen nutzen. Auch der Mädchen-Kader ging gegenüber den Auftritten in Luxemburg stark verändert in das Turnier.
Im Auftaktspiel gegen die Mädchen aus Hessen musste das Team eine knappe 41:46- Niederlage, nach guter erster und schwächerer zweiter Halbzeit, akzeptieren. Im zweiten Spiel gegen die SG Südwest (Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz/Saarland) konnte sich das Team dann aber für die Niederlage beim Turnier in Luxemburg mit einem stark heraus gespielten 45:31-Erfolg revanchieren. Das dritte Spiel gegen Berlin begannen die Mädchen souverän und führten in der 10. Minute 19:15 (2 x 15 Minuten). Was dann geschah zeigt, dass die Mädchen erst dreizehn Jahre alt sind. Bis zur 10. Minute der zweiten Halbzeit gelangen den Spielerinnen aus dem WBV nur sechs Punkte. Berlin aber 33! Das Coaching-Staff versuchte in Auszeiten und mit Spielerwechsel alles, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Leider fing sich die Mannschaft aber erst kurz vor Ende wieder und konnte so das Ergebnis nur noch ein wenig korrigieren. Im letzen Spiel des Turniers zeigte das Team dann aber nochmals mit einer durchgängig guten Leistung gegen Bayern, was es aus den vorherigen Spielen gelernt hat und schlug die Mädchen aus dem Süden Deutschlands sicher mit 37:25.

Nach den beiden Turnieren können die Trainer in den kommenden Maßnahmen an den Schwächen arbeiten und die Stärken noch mehr zur Geltung bringen, damit beim nächsten Test auf diesem Niveau, beim Turnier in Berlin Ende Juni, konstantere Ergebnisse erreicht werden können. (eb)

WBV-Mädchen (1997): Oben: Physiotherapeutin Sigrun Blauth, Hannah Rosenkranz (NBO), Isabel Neumann, Annika Küper (beide CB RE), Laura Zdravevska (TSV HA), Laura Dams (HTC), Jasmin Schrage (TSV HA), Sandrine Gries (BBZ Opladen), Assistenztrainerin Martina Kehrenberg.
Unten: Teammanagerin Patricia Breu, Denise Weiss (BBZ Opladen), Jule Kassack, Maike Brosenius, Leonie Schiermeyer (alle CB RE), Miriam Boulkhier (Köln 99ers), Landestrainer Michael Kasch

 

 

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