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01.02.2011

WBV-Talente in Hamburg und Münster erfolgreich

Kader 98 w/m

Bei den Vorturnieren, des zum vierten Mal durchgeführten Wettbewerbes„Talente mit Perspektive“, zeigten die Spielerinnen und Spieler des Jahrgangs 1998 und jünger aus dem Bereich des WBV erstmals unter den kritischen Augen der Bundestrainer ihr Können.

Für den 98er-Kader der Jungen war dieses Turnier eine tolle erste Standortbestimmung. Der Kader hatte erst einmal gemeinsam trainiert und so war es spannend zu sehen, wo man im Vergleich mit anderen Bundesländern steht. Zum Auftakt gelang ein ungefährdeter 61:20-Erfolg gegen Brandenburg, anschließend ein 65:24-Sieg gegen Bremen. Da Hamburg seine Spiele gegen Brandenburg und Bremen ebenfalls jeweils deutlich gestalten konnte war klar, dass es am Samstagabend zu einem echten Endspiel um den Gruppensieg kommen würde. In einer packenden und kämpferischen Partie setzte sich das WBV-Team am Ende verdient mit 40:36 durch. Das Finale am Sonntagmittag gegen die ebenfalls ungeschlagenen Berliner war erreicht. Allerdings sollte das Team aus der Hauptstadt am Ende die Nase vorn haben. Eine Halbzeit hielt das WBV-Team mehr als gut mit. Dieser Durchgang ging sogar an mit 21:20 an die WBV-Auswahl. Dann aber mussten die WBV-Youngster in der zweiten Hälfte der hohen Intensität und Aggressivität der Berliner Verteidigung Tribut zollen. Die Kräfte schwanden und Berlin gewann das Finale am Ende verdient mit 41:30.

Das Coaching-Staff mit Headcoach Tobias Liebke, Marcin Dolega und Jan Terhorst war mit den gezeigten Leistungen aber dennoch sehr zufrieden:„ Die Jungs haben sich hier toll präsentiert und ihr Bestes gegeben, nun gilt es in den Lehrgängen gemeinsam gut zu trainieren“, stellte Liebke fest und gab einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

Von den Bundestrainern Harald Stein und Kay Blümel wurden die 24 besten Spieler dieses Turniers für das Finale in Wetzlar nominiert. Und auch hier ist der WBV zufrieden stellend vertreten, denn Fritz Hemschemeier (Paderborn Baskets), Alexander Möller (Xanten Romans), Kostja Mushidi (ART Düsseldorf), Moritz Sanders (BG Dorsten) und Ioannis Stivachtis (NOMA Iserlohn) sind in Wetztlar auf jeden Fall dabei. Zudem befinden sich auf der vierköpfigen Ersatzliste für das Finalturnier vom 06.-08. Mai 2011 mit Leonard Cheng, Julius Diederich (beide Telekom Baskets Bonn) sowie Thelonious Hermann (Köln 99ers) noch drei weitere Spieler aus Reihen des WBV.

WBV-Mädchen dominieren

Nicht ganz soweit wie die Jungen mussten die WBV-Mädchen reisen, um deutlich zu machen, dass auch mit ihnen in diesem Jahrgang gerechnet werden muss! Ihr Vorturnier ging in Münster über die Bühne. Bereits am Freitagabend trafen sich die Mädchen zum zweiten Mal, nach einem Eintageslehrgang vor vierzehn Tagen, um sich ein wenig zu „Beschnuppern“. Dies scheint, zusammen mit einem durch das Coaching-Staff um Landestrainer Michael Kasch, Martina Kehrenberg und Miriam Siebert durchgeführtes Teammeeting, sehr hilfreich gewesen zu sein, denn die Ergebnisse in Münster können sich sehen lassen.
Auf dem Spielfeld wurde den Teams aus Schleswig-Holstein mit 73:11 und aus Rheinland-Pfalz/Saarland mit 82:11 keine Chance gelassen. Landestrainer Kasch konnte allen Spielerinnen ausreichend Spielzeit gewähren, um sich unter den Augen der Bundestrainer Alexandra Maerz und Patrik Bär zu präsentieren. Was sich in diesen Spielen schon andeutete, setzte sich im Halbfinale am Samstagabend gegen Niedersachsen fort. Im ersten Spiel, in dem die WBV-Mädchen annähernd gefordert wurden, dominierte das Kasch-Team in der Verteidigung und ließ bei 2 x 12 Minuten Spielzeit bis zur 21. Minute nur acht Punkte des Gegners zu. Am Ende stand der Finaleinzug mit einem nie gefährdeten 29:14-Erfolg fest.

Im Finale gegen die Mannschaft aus Hessen, die unterem anderem den traditionell starken Konkurrenten Niedersachsen in der Vorrunde geschlagen hatte, erwarteten WBV-Team und Staff die typische druckvolle

hessische Verteidigung über das ganze Feld. Von Anfang an machten die Spielerinnen aus dem WBV aber klar, dass sie sich an diesem Tag hiervon nicht beeinflussen lassen wollten. In der 9. Minute (Finale 2 x 15 Minuten) hatten sie sich einen 25:4-Vorsprung erspielt und alle Spielerinnen waren schon auf dem Feld gewesen. Besonders beeindruckend war, dass Hessen erst in der 21. Minute, beim Spielstand von 50:8 der erste Feldkorb gelang! Mit einem solchen Spielverlauf hatte niemand in der Halle gerechnet! Am Ende gab es am verdienten 74:28-Erfolg der WBV-Mädchen keine Zweifel!

Und natürlich spiegelte sich die Dominanz auf dem Feld auch bei den Nominierungen für das Endturnier in Wetzlar wider. So haben folgende Spielerinnen eine Einladung erhalten: Ayse Colakoglu, Sarah Lückenotte (beide TSV 1860 Hagen), Julia und Katrin Ewenz (beide SC Bayer 05 Uerdingen), Anna Lappenküper, Maria-Angelina Sola (beide Herner TC), Jule Kassack (Citybasket McSolar Recklinghausen) und Leonie Schütter (TB Wülfrath/TSV 1860 Hagen). Auch hier stehen noch zwei weitere Spielerinnen mit Maike Schleisiek (NB Oberhausen) und Corinna Flaskamp (BBZ Opladen) auf der Ersatzliste.

Der WBV gratuliert den gesichteten Spielerinnen und Spielern zu diesem Erfolg und bedankt sich zudem für die gute Vorarbeit bei Eltern, Vereinen und Heimtrainer/Innen ohne die ein solches Ergebnis kaum denkbar wäre. (eb)
 

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