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Was für ein Rückrundenauftakt in der 1. Regionalliga Herren. Zwei Partien enden mit nur einem Punkt Vorsprung, zwei mit zwei Punkten Vorsprung. Ibbenbüren verliert in Hagen und die Dragons erzielen 120 Punkte gegen die Münsterland Baskets.

Der 14. Spieltag der 1. Regionalliga Herren hatte wirklich alles zu bieten: Die RheinStars Köln gewinnen als Tabellenführer das Stadtderby gegen den Deutzer TV 67:65 und holen den 12. Sieg.

Verfolger bringiton Ballers Ibbenbüren verliert beim Tabellenelften BG Hagen 76:77 und muss die Dragons Rhöndorf nach einem furiosen 120:86 gegen die Münsterland Baskets Wulfen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Im direkten Aufeinandertreffen wechseln Grevenbroich und Dorsten die Tabellenplätze. Die Elephants besiegen die BG Dorsten 82:69 und stehen erstmals in dieser Saison auf einem Play-Off-Platz.


Regionalliga Herren | 14. Spieltag | 29. + 30.11.2019

BG Hagen - bringiton Ballers Ibbenbüren 77:76
Citybasket Recklinghausen - BBG Herford 90:88
RheinStars Köln - Deutzer TV 67:65
Dragons Rhöndorf - BSV Münsterland Baskets Wulfen 120:86
ETB Wohnbau Miners - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 86:87
NEW Elephants Grevenbroich - BG Dorsten 82:69
Hertener Löwen - SV Haspe 70 78:70


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BG Hagen - bringiton Ballers Ibbenbüren 77:76

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Citybasket Recklinghausen - BBG Herford 90:88

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RheinStars Köln - Deutzer TV 67:65
aus den RheinStars News

RheinStars setzen sich im Herzschlagfinale durch.

In ein Herzschlagfinale mündete das zweite kölsche Derby in der Basketball-Regionalliga West zwischen den RheinStars und dem Deutzer TV am Samstagabend. Und wie schon beim erste Aufeinandertreffen setzte sich am Ende die Mannschaft von Headcoach Johannes Strasser vor 950 Zuschauern in der ASV-Sporthalle durch. Diesmal mit 67:65 (34:27). So liegen die RheinStars auch nach 14 Spieltagen mit einem Sieg Vorsprung bei 12:2-Erfolgen vor den Dragons Rhöndorf an der Spitze der Tabelle. Der bisherige Tabellenzweite Ibbenbüren verlor überraschend bereits am Freitag bei der BG Hagen – und ist nun mit 10:4-Siegen Dritter. Für die RheinStars gehen die herausfordernden Wochen nun weiter mit dem Auswärtsspiel bei den Bayer Giants Leverkusen am kommenden Freitag.

„So muss ein Stadtderby sein. Spannend bis zum Schluss“, freute sich Manager Stephan Baeck über die erfolgreiche Verteidigung des Homecourts mit dem achten Sieg im achten Heimspiel. „Wir machen es uns im Moment nicht einfach. Aber ich freue mich nicht nur über den Erfolg, sondern auch darüber, dass die Jungs den Kampf der Deutzer angenommen haben und sich mit zwei weiteren Punkten dafür belohnen konnten.“ Ebenfalls gewonnen hatte das Sozialprojekt Körbe für Köln, dass insgesamt eine Spende von 1180 Euro erhielt. 1.000 als Scheck aus dem Hause Weinor und 180 Euro aus der Tombola des Spezialisten für Markisen, Terrassendächer und Glasoasen, der als Hauptsponsor das Heimspiel präsentiert hatte.

„Wir sind sehr froh, dass wir uns durchsetzen konnten“, kommentierte Tim van der Velde für die Mannschaft das Spiel, das sich im Verlaufe der Partie zu einem Armdrücken zwischen den Lokalrivalen entwickelte. Auf der einen Seite die favorisierten RheinStars, die sich einen guten Plan zurechtgelegt hatten, aber trotz bester Chancen nichts trafen. Ihnen gegenüber der Deutzer TV, der mit seinem ebenfalls gut besetzten Kader die Partie immer offenhielt. Sie hatten mindestens eine Hand an der Überraschung dran, aber auch sie trafen nix. So wurde es für beide Fanlager ein mitreißender Abend – und nichts für schwache Nerven.

Erst in den allerletzten Sekunden zogen die RheinStars durch Tibor Taras den Sieg auf ihre Seite, nachdem die Gäste mit einem 8:0-Lauf in der 42. Minute mit 48:53 vorne lagen. Doch die Hausherren wühlten sich zurück und kämpften sich noch an den Deutzern vorbei zum zwölften Saisonsieg. Und dass nach der Pause ohne Max Dohmen, der im Getümmel unter dem Korb eine kleinere Platzwunde davontrug und genäht werden musste.

„Eigentlich haben wir das im ersten Viertel gut gemacht. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir haben unterirdisch getroffen“, bilanzierte Headcoach Strasser. „Dann fängst du als Spieler halt an nachzudenken und dann wird es schwer. Momentan fällt uns nichts leicht. Trotzdem haben wir uns in einem knappen Spiel gegen einen guten Gegner durchgesetzt. Das zählt am Ende.“ Nils Müller, sein Pendant auf Deutzer Seite, hätte sicherlich auch gerne gewonnen. Fand aber trotzdem „es hat Spaß gemacht, es war ein super Spiel“. Und die Fans beider Lager hatten ein spektakuläres Derby. Auf Augenhöhe, mit ganz viel positiver Stimmung für die jeweilige eigene Mannschaft. Auch wenn nur eine Seite gewinnen konnte, gefeiert wurden beide Teams von ihren Anhängern.


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RheinStars Köln - Deutzer TV 67:65
vom Presseteam des Deutzer TV

Kellerkinder unterliegen nach hartem Kampf.

Nachdem bereits das Hinspiel für viel Spannung und Spektakel gesorgt hatte, lieferten sich die zwei Kölner Teams in der Regionalliga West auch am vergangenen Samstag ein heißes Duell auf Augenhöhe. Erst in den Schlusssekunden konnten die RheinStars ihren knappen Vorsprung über die Ziellinie retten (67:65).

Die ersten Minuten der Partie waren auf beiden Seiten von viel Nervosität geprägt. Zwar sorgte Anton Geretzki mit einem Dreier für den ersten Jubel auf der Deutzer Bank und im Fanblock, doch anschließend wollte nicht mehr viel gelingen. Offene Korbleger rollten wieder heraus und vermeidbare Ballverluste sorgten dafür, dass die RheinStars Mitte des ersten Viertels erstmals einen Rhythmus entwickeln konnten und Coach Nils Müller zur ersten Auszeit zwangen (10:6). Doch auch im Anschluss blieben die Offensivaktionen mit Ausnahme eines spektakulären Fastbreak Layups von Julian Litera (12:10) ungewohnt verhalten. Die RheinStars zeigten sich hier etwas kaltschnäuziger und führten entsprechend verdient nach dem ersten Viertel (17:10).

Auch das zweite Viertel hielt für die Zuschauer in der fast ausverkauften ASV-Halle viel Stückwerk auf Lager. Immerhin nahm die Konsequenz bei den Abschlüssen zu. Florian Schulz demonstrierte sein Geschick im Lowpost mit einem eleganten Dreipunktespiel und wenige Augenblicke später versenkte Scharfschütze Paul Hörschler direkt seinen ersten Distanzwurf. Doch es blieben insgesamt Einzelaktionen, die für offensive Erfolgserlebnisse sorgten (34:27).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Kellerkinder dann mit ihrem wahren Gesicht. Entschlossenheit und Selbstbewusstsein in der Offensive kombiniert mit der gewohnt fanatischen Teamverteidigung sorgten dafür, dass sich mit jeder Spielminute die Atmosphäre in der Halle änderte. Anton Geretzki lieferte mit einem spektakulären Dreipunktespiel die Initialzündung, auf die Florian Schulz einen Dreier folgen ließ. Mit jeder gelungenen Aktion pushten sich Spieler und Fans gegenseitig. Spätestens als sich RheinStars Coach „JJ“ Strasser beim Stand von 46:43 zu einer Auszeit gezwungen sah und sich die Kellerkinder unter tosendem Applaus des Anhangs an der eigenen Bank versammelten, schien das Momentum endgültig zugunsten der Gäste übergeschwappt zu sein. Als im nachfolgenden Angriff Florian Schulz per Alley-Oop vollstreckte und Patrick Reusch kurz vor Viertelende noch den Ausgleich erzielte, war das Spiel wieder vollkommen offen (48:48).

Ungestört von der Viertelpause behielten die Gäste die Kontrolle. Patrick Reusch übernahm nun komplett das Zepter und scorte neun der ersten 12 Deutzer Punkte des letzten Abschnitts. Immer wieder stellte er sich seinen Gegenspieler zurecht und zeigte sein gefährliches Pull-up-Game. Hinzu kam weiter eine starke Verteidigung, in der Ben Uzoma als Ringbeschützer gleich mehrfach Würfe veränderte oder direkt mit Nachdruck ins Aus blockte. Bis auf 50:55 zogen die Deutzer zwischenzeitlich davon, ehe RheinStars Topscorer Tibor Taras mit einem Vierpunktespiel für einen erneuten Führungswechsel zuständig war.

Die letzten Minuten waren an Spannung endgültig nicht mehr zu überbieten. Zunächst verwandelte Chris Kunel zwei Minuten vor dem Ende zwei wichtige Freiwürfe zur 60:62-Führung. Die RheinStars konterten mit fünf Zählern in Folge. Darauf antworteten die Deutzer wiederum knapp 40 Sekunden vor Schluss in Person von Lennart Boner (65:64) – Auszeit RheinStars. Deutz zeigte – wie so oft in der zweiten Halbzeit – vorbildliche Defense und forcierte einen Fehlwurf – Auszeit Deutz. Im folgenden Angriff bot sich den Kellerkindern gleich zwei Mal per offenem Dreier die Chance, erneut die Führung zu übernehmen. Beide Würfe verfehlten das Ziel haarscharf und der zweite Rebound landete bei den Gastgebern.

Knapp 14 Sekunden vor dem Ende mussten die Kellerkinder taktisch foulen, um nochmal in Ballbesitz zu gelangen. Tibor Taras zeigte sich treffsicher (67:64). Nun war es an den RheinStars taktisch zu foulen, um den Deutzer Dreier zum Ausgleich zu verhindern. Bei drei verbleibenden Sekunden verwandelte Joe Koschade den ersten Freiwurf nervenstark und setzte den zweiten Versuch absichtlich auf den Ring. Im anschließenden Getümmel um den Rebound konnte nur noch der Jumpball Pfiff forciert werden und ein letzter Abschluss kam nicht mehr zustande.

Zwar war in den Deutzer Minen direkt nach dem Spiel die Enttäuschung über die knappe Niederlage deutlich abzulesen, doch bereits mit ein wenig Abstand sickerte die wesentliche Erkenntnis des Abends durch: auch beim Tabellenführer sind die Kellerkinder dazu in der Lage, sich eine realistische Siegchance zu erarbeiten.

Coach Nils Müller zieht folgendes Fazit: „Die knappe Niederlage tut natürlich erstmal weh, aber wir haben wieder gezeigt, welchen Fortschritt wir in der Saison bereits gemacht haben. Es haben Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden. Das wird der nächste Schritt sein, welchen die Mannschaft nehmen wird, um auch solche engen Spiele zu gewinnen.“

Nach diesem emotionalen Spiel steht am kommenden Samstag (07.12.) direkt das nächste bedeutsame Match auf dem Spielplan. Gegen die BG Dorsten mussten sich die Kellerkinder im Hinspiel deutlich geschlagen geben (80:67). Mittlerweile sind beide Teams punktgleich und gehören einem Quartett an, das sich um den letzten Playoffplatz rangelt. Für die Kellerkinder sind das gleich zwei gute Gründe, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Tip-off zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres ist wie gewohnt um 18:30 Uhr im Deutzer Reitweg. Die Mannschaft hofft auf einen ähnlich sensationellen Support wie gegen die RheinStars.



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Dragons Rhöndorf - BSV Münsterland Baskets Wulfen 120:86
von Daniel Stein (Dragons Rhöndorf)

Dragons starten furios in die Rückrunde.

Vor 650 Zuschauern konnten die Dragons Rhöndorf einen auch in der Höhe verdienten Heimsieg einfahren und sich erfolgreich für die in Wulfen erlittene Niederlage am ersten Spieltag revanchieren. Die Drachen sind damit seit 8 Spielen ungeschlagen.

Wie bereits in der Vorwoche beorderte Interims-Headcoach Idbihi David Falkenstein in die erste Fünf seines Teams, welches vor allem offensiv brandheiß in die Partie startete. Immer wieder fanden Anish Sharda & Co durch feines Ball-Movement den freien Mann und zauberten sehr zu Freude ihres Anhangs stramme 34 Punkte in den ersten 10 Minuten auf die Anzeigetafel. Bei den Gästen war es vor allem US-Boy Bryant Allen, der sein Team versuchte im Spiel zu haben, aber trotz 27 Zählern nicht seinen besten Tag erwischte und mit schwachen Quoten zu kämpfen hatte. Aber zumindest im zweiten Viertel konnte der Aufsteiger aus dem Münsterland ansatzweise mithalten, was den Pausenstand von 57:44 noch einigermaßen erträglich aussehen ließ aus Sicht der Gäste.

Nach der Pause waren es jedoch nur noch die Drachen, die das Tempo vor gaben und vor allem Youngster Jonas Falkenstein drehte von der Bank kommend mächtig auf. Satte 11 Punkte legte der junge Flügelspieler im dritten Viertel auf und war damit der Zündfunken für einen furiosen Spielabschnitt der Hausherren, die bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen konnten. Zu schwach, auch aufgrund personeller Ausfälle, waren an diesem Abend die Gäste aus Wulfen, die in den Wochen zuvor mit guten Ergebnissen hatten überzeugen können. Sein Debüt im Drachen-Trikot feierte zudem Eigengewächs Mats Linden, der in den erweiterten Kader der 1.Mannschaft aufrücken konnte und sich erstmals auf dem Parkett der 1.Regionalliga wiederfand.

Mit einem deutlichen 120:86-Erfolg konnten die Drachen mit ihrem Anhang den nunmehr achten Erfolg in Serie feiern und sich mit drei Heimsiegen in Serie genügend Selbstvertrauen aneignen für die schwierige Auswärts-Aufgabe gegen die NEW Elephants Grevenbroich am kommenden Spieltag.

Yassin Idbihi (Interims-Headcoach Dragons Rhöndorf): „In der Offense haben wir es geschafft wieder das Tempo vorzugeben, aber wir dürfen den Sieg absolut nicht überbewerten und werden intern alles richtig einordnen. Auch unsere Fehler werden wir weiter schonungslos analysieren. Ein Sonderlob hat sich heute Jonas Falkenstein verdient, der ein sehr gutes Spiel aufs Parkett gelegt hat.“


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Dragons Rhöndorf - BSV Münsterland Baskets Wulfen 120:86
aus dem Newsletter der BSV Münsterland Baskets Wulfen

Dragons nehmen erfolgreich Revanche.

Die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind zum Rückrunden-Auftakt in der Regionalliga West am Samstagabend beim 120:84 gegen die Dragons Rhöndorf ordentlich unter die Räder gekommen. Allerdings konnten die Wölfe nur zu Neunt und ohne die drei erkrankten Leistungsträger Hendrik Bellscheidt, Michael Haucke und Nils Peters antreten. Zudem verletzte sich Sadiq Ajagbe zu Beginn des zweiten Viertels erneut am Fuß, sodass am Ende die Mannschaft von Gary Johnson das Spiel faktisch nur noch mit acht Spielern zu Ende bringen konnte.

Schon nach dem 1. Viertel hatte sich angedeutet, dass das Spiel ein recht punktereiches werden würde. 34 Punkte hatte Rhöndorf dem BSV da schon eingetütet, während die Roten da mit 20 Punkten offensiv gar nicht so schlecht agierten. Allerdings deutete sich beim 53:33 kurz vor dem Halbzeit-Signal bereits an, dass Rhöndorf kein Mitleid mit dem Rumpf-Team aus dem südlichen Münsterland haben würde. Wulfen holte dennoch bis zum Pausentee ein wenig auf und wechselte beim 57:44 im Dragons Dome die Seiten. Alexander Winck (15 Punkte) und Bryant Allen (14 Punkte) hatten in Durchgang eins nicht nur die höchste Punkteausbeute ihres Teams, sondern waren auch nahezu über die gesamte Spielzeit auf dem Feld gefordert. Die Bad Honnefer hatten hingegen ihre Statistiken recht homogen verteilt, lediglich Mark Kotieno stach mit 13 Zählern zweistellig hervor.

In Halbzeit zwei wurde es dann leider noch deutlicher. Nicht zu halten war Kilian Binapfel, der es in 26 Spielminuten auf satte 31 Punkte bei einer traumhaften Trefferquote von 85 Prozent brachte (12/14), US-Boy Curtis Hollis schaffte in 28 Minuten immerhin nicht wirklich weniger schlechte 21 Punkte. Binapfl, der zu Saisonbeginn vom FC Bayern ins Rheinland gekommen war und in Doppellizenz auch für die Telekom Baskets Bonn in der BBL spielt, trumpfte unter den Augen von Bonns neuem Headcoach und Ex-ALBA Berlin-Coach Thomas Päch ordentlich auf. Die höchste Führung erspielten sich die Gastgeber kurz vor Schluss beim 120:81, ehe ein letzter Schlußspurt des BSV den 120:86-Endstand brachte.

Der BSV hatte nicht nur in Halbzeit eins kaum eine Chance, die Ausfälle von drei Startern wogen einfach zu schwer. Der Dank der Mannschaft geht ausdrücklich an die 11 mitgereisten Fans, die die lange Reise bis kurz vor Rheinland-Pfalz auf sich nahmen und die Wölfe ununterbrochen unterstützten ("Great job from them", so Coach Johnson nach Spielschluss). Er ergänzt: "Der Druck machte uns heute von Beginn an ein wenig unorganisiert und wir haben dem Spiel die ganze Zeit hinterher gespielt."

Am kommenden Samstag empfangen die Münsterland Baskets die Hertener Löwen zum Vest-Derby in der Gesamtschulhalle. Dann hoffen die Verantwortlichen auf möglichst vollständige Genesung aller gesundheitlich angeschlagenen Akteure. Karten gibt es im Vorverkauf ab Montag, 15.00 Uhr bei der LVM Versicherung Christian Holtrichter (Hervester Straße 22, Alt-Wulfen). Gerade noch rechtzeitig für den Nikolaus-Stiefel.


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ETB Wohnbau Miners - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 86:87

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NEW Elephants Grevenbroich - BG Dorsten 82:69
von Frank Fabek (BG Dorsten)

Eine Niederlage, die Mut macht.

Mit nur sieben Spielern unterlagen Franjo Lukenda und sein Team nach leidenschaftlichem Kampf mit 82:69 den New Elephants Grevenbroich und dürfen trotzdem mit erhobenem Haupt vom Platz gehen.

Die schlechten Nachrichten kamen beim Abschlusstraining am Freitag. Zum ohnehin schon großen Krankenlager kamen weitere Ausfälle hinzu. Zusätzlich stand auch Jon Galarza Pedroso nicht mehr dem Team zur Verfügung. Mit Willi Koehler, Jonas Peters, Adam Pickett und Nderim Pelaj aus der Reihe der Etablierten und Nainoa Schmidt, Jeffrey Eromonsele und Sven Morlock aus der Reihe der Youngster hatte Franjo Lukenda lediglich sieben einsatzfähige Spieler auf dem Feld.

Nicht wenige der Zuschauer in Grevenbroich gingen vor Spielbeginn von einem Schützenfest der Gastgeber aus, doch die BG Dorsten belehrte Fans und Spieler der Elephants eines Besseren. Mit Herz, Leidenschaft und Cleverness startete die BG in das Spiel. Angeführt von den einmal mehr überragenden Willi Koehler und Jonas Peters, die beide die kompletten 40 Minuten auf Feld standen, und einem gut aufgelegten Adam Pickett ging Dorsten nach fünf Minuten mit 13:8 in Führung. Es wurde still in der Halle und die mitgereisten Fans der BG immer lauter. Am Ende gewann Grevenbroich das Viertel mit 23:20.

Im zweiten Viertel drehte der Gastgeber dank seiner tiefen Bank auf, und zog mit 36:28 davon. Nicht Wenige dachten: „Das war es jetzt“, aber die Mentalitätsmonster aus Dorsten hielten dagegen und konnte zur Halbzeit beim Stand von 34:40 auf -6 verkürzen. Alles war noch drin.

Franjo Lukenda heizte sein Team in der Halbzeitpause noch einmal kräftig ein. Zum Start in das dritte Viertel drehte sein Team auf und verkürzte den Rückstand Punkt um Punkt. Grevenbroich wurde nervös. Doch im Verlauf des dritten Viertels zeigte sich dann immer mehr der Kräfteverschleiss der Dorstener Spieler. Hinzu kam das die Foulbelastung stieg. Nach Viertel 3 stand es 60:52 für den Gastgeber.

Im letzten Viertel versuchten Willi Koehler und Co. noch einmal die letzten Reserven heraus zu holen. Aber fehlendes Wurfglück verhinderte die Wende. Eine Niederlage der Dorstener Regiofighter, die um einige Punkte zu hoch ausgefallen ist, aber dennoch Mut für die nächsten Spiele macht. Die etablierten Spieler zeigten eine starke Leistung und die Youngsters übernahmen Verantwortung und zeigen, dass sie sich weiterentwickelt haben und bereit sind für größere Aufgaben.

Coach Franjo Lukenda nach dem Spiel : „Ich glaube, wir haben gestern das Maximum rausgeholt. Viel besser kann man mit sieben Mann nicht gegen dieses Team spielen. Mit einer Siebener-Rotation, mit vielen junge Leute, da haben wir uns sehr gut für verkauft. Dass am Ende die Kraft nachlässt ist, natürlich verständlich, aber wir haben über weite Strecken gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Respekt an Willi und Jonas für jeweils 40 Minuten und auch Sven Morlock, der mit einem ausgekugelten Finger gespielt hat, weil er wusste, dass die Mannschaft ihn braucht.“


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Hertener Löwen - SV Haspe 70 78:70

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von RheinStars Köln, Foto von Gero Müller-Laschet. Dankeschön.