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Wer bleibt erster Verfolger der RheinStars Köln in der 1. Regionalliga Herren? Am 18. Spieltag treffen die beiden punktgleichen Verfolger bringiton Ballers Ibbenbüren und Dragons Rhöndorf direkt aufeinander.

Im Hinspiel kassierten die Dragons in Ibbenbüren mit 69:88 die deutlichste Saisonniederlage. Beide Teams sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet: Ibbenbüren besiegte Dorsten 87:79 – Rhöndorf holte mit einem 86:76 in Leverkusen zwei Punkte.

Und Leverkusen tritt nach der Heimniederlage gegen die Dragons Rhöndorf bei den Elephants Grevenbroich mit einem neuen Headcoach an. Jaques Schneider folgt auf Matt Watson als verantwortlicher Headcoach. Zusätzliche Brisanz erfährt die Partie durch die Tabellenkonstellation. Der TSV Bayer rangiert mit 18 Punkten auf dem begehrten 8. Playoff-Platz – die Elephants Grevenbroich mit 16 Punkten direkt dahinter auf Rang 9.

Infos zum Trainerwechsel beim TSV Bayer Leverkusen 2


1. Regionalliga Herren | 18. Spieltag | 10. + 11.01.2020

10.01.2020
BG Hagen - Citybasket Recklinghausen

11.01.2020
RheinStars Köln - SV Haspe 70
Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen
Dragons Rhöndorf - bringiton Ballers Ibbenbüren
BG Dorsten - BBG Herford
NEW Elephants Grevenbroich - TSV Bayer 04 Leverkusen 2
ETB Wohnbau Miners - Hertener Löwen


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BG Hagen - Citybasket Recklinghausen
von Martin Karbe (Citybasket Recklinghausen)


Platz 5 in Hagen verteidigen – Saisonende für Salman Manzur.

Es gilt, den fünften Tabellenplatz zu verteidigen: Bereits am kommenden Freitag (20:15 Uhr, Otto-Densch-Halle) sind Citybaskets Regionalliga-Korbjäger bei der BG Hagen gefordert. Nicht mehr dabei sein kann Salman Manzur (Foto) – die Hüftverletzung des Power Forwards hat sich als so schwerwiegend herausgestellt, dass er operiert werden muss. Die Saison ist damit für ihn bereits vorzeitig beendet. Trainer, Team und Verein wünschen Salman Manzur gute Genesung.

Abgesehen davon kann Coach Johannes Hülsmann in Eilpe voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen: „Im Hinspiel haben wir uns schwergetan“, erinnert sich der Trainer. „Sie spielen schnell, haben viele gute Schützen, können aber auch dem Rücken zum Korb agieren. Sie sind variabel und durch die Bank sehr solide.“

Citybasket will nach dem eher schwachen Auftritt in Wulfen den Ball wieder besser bewegen und viel penetrieren, um so die eigenen Schützen in Szene zu setzen. Zur Vorbereitung auf die BG gab es extra zwei Video-Einheiten, so dass sich alle Spieler optimal auf den Gegner einstellen können.

„Wir werden uns aber in erster Linie auf uns selbst konzentrieren“, stellt Hülsmann klar. „Viel Bewegung und viel Penetration im Angriff, harte Verteidigung und gutes Zusammenspiel an beiden Enden des Feldes. Wir brauchen eine gute Teamleistung, um in Hagen zu bestehen. Es ist ein sehr sehr wichtiges Spiel für uns, denn wir wollen mindestens auf dem fünften Platz bleiben.“


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RheinStars Köln - SV Haspe 70
aus den RheinStars News
Gegen Haspe: Konzentration und Intensität zum Start gefordert.

Gut? Sehr gut? Oder eher so lala …? So richtig einschätzen können die Verantwortlichen der RheinStars ihre Mannschaft vor dem Start ins neue Jahr in der Basketball-Regionalliga West noch nicht. „Nach einer Pause ist es immer eine Herausforderung, möglichst schnell wieder in den Rhythmus der Vorwochen zu kommen. Sich wieder genau in der Galligkeit und Aggressivität zu präsentieren, mit der die Jungs in die Pause kurz vor Weihnachten gegangen sind“, sagt Kölns Manager Stephan Baeck mit Blick auf den Jahresauftakt gegen den SV Haspe am Samstag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle.

Nach den fulminanten Auftritten im Dezember mit den überzeugenden Siegen gegen den Tabellenzweiten bringiton Ballers Ibbenbüren sowie – inklusive des Pokalerfolgs – zweimal beim Dritten BBG Herford, steht mit der Auftaktprüfung gegen den Tabellenvorletzten nun eine ganz andere Herausforderung an: Der richtige Start mit der nötigen Intensität und Konzentration in den 18. Spieltag. „Das kann ein ganz attraktives Spiel werden“, sagt Headcoach Johannes Strasser. Köln muss erst wieder seinen Takt finden, während die Hagener aus dem Stadtteil Haspe bereits ein Spiel hinter sich gebracht haben am vergangenen Wochenende. Wenn auch kein schönes mit dem 91:99 im Abstiegsduell mit dem Letzten ETB Wohnbau Miners Essen, der so seinen ersten Saisonsieg feiern konnte.

„Wir dürfen uns da nicht täuschen lassen. Haspes erste Fünf bringt ordentlich Offensivkraft mit – und das kann ganz schnell ungemütlich werden für uns“, führt „JJ“ Strasser aus. Die erfahrenen Akteure wie Jordan Rose (33 Jahre) und Oscar Luchterhandt (29) oder auch der letztjährige RheinStar Silvio Mendes Mateus (25), der Niederländer Tyson Kanseyo (24) und Louka Bampoulis (22) sind jederzeit in der Lage, zweistellig für ihr Team zu punkten. Ebenso der 17 Jahre junge Emil Loch aus dem Nachwuchs- und Kooperationsprogramm mit dem Zweitligisten Phönix Hagen.

„Ich bin gespannt, ob wir es schaffen, trotz der Weihnachtspause sofort voll da zu sein und das Spiel von Beginn an zu kontrollieren“, sagt Headcoach „JJ“, „oder ob wir Zeit brauchen, die Partie richtig knapp wird und wir es erst später schaffen, den Hebel Richtung Sieg umzulegen.“ Im Hinspiel war der Start eine Mischung aus beidem. Nach recht ausgeglichenem Beginn (14:9/9.) legten die RheinStars mit einem 14:0-Lauf zum 28:9 in vier Minuten den Grundstein für den späteren 79:52-Erfolg. Wobei nach dem 60:37 (30.) schließlich viele jüngere Spieler wie die Burgunder-Brüder Eddy und Luca oder Roni Sijarina ihre Chancen bekamen.

Auf Seiten der RheinStars kann der Trainerstab auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Alle sind soweit fit und einsatzbereit. Die Erkrankung von Michiel Petersen vor Weihnachten ist ebenso Geschichte wie die erfolgreiche Rückkehr von Vincent Golson aus dem Heimaturlaub bei seiner Familie in Kalifornien.


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Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen
vom Presseteam des Deutzer TV

Kellerkinder wollen Playoffplatz verteidigen.

Am kommenden Samstag (11.01; 18:30 Uhr) stehen die Kellerkinder im heimischen Reitweg erstmals vor der Aufgabe, den neu gewonnenen Playoffspot zu verteidigen. Als Tabellenelfter errang der BSV Wulfen bisher nur zwei Siege weniger als die Deutzer. Entsprechend wäre der Sieg gegen einen direkten Verfolger wichtig für den weiteren Saisonverlauf.

Bereits das erste Aufeinandertreffen im Oktober hatte für die Kellerkinder einen besonderen Charakter. Nach den vier, teils sehr ärgerlichen, Niederlagen zu Beginn der Spielzeit fuhr der DTV mit einem 82:69-Auswärtserfolg den wichtigen ersten Saisonsieg ein. Besonders in den Vierteln zwei und drei spielten sich die Kellerkinder in einen Rausch und gewannen die beiden Abschnitte in Addition mit 53:17.

Doch ähnlich wie sich auch die Deutzer Mannschaft seit diesem ersten Match entwickelt hat, konnte der Aufsteiger einige beachtliche Siege einfahren und sich dadurch im Playoffkampf etablieren. Siege gegen Recklinghausen (91:72) und Herten (82:80) waren in den letzten Wochen Beleg für die Ausgeglichenheit der Liga und die Playofftauglichkeit der Wulfener.

Wie bei vielen anderen Teams der Liga prägt auch bei Wulfen ein US-Amerikaner das Spielgeschehen maßgeblich. Mit 23,6 Punkten pro Spiel ist Bryant Allen nicht nur der Topscorer des Teams, sondern auch zweitbester Scorer im Ligavergleich. Besonders von der Dreierlinie ist der Aufbauspieler gefährlich und bringt es auf durchschnittlich 3,4 Treffer. 57 erfolgreiche Distanzversuche bedeuten gar den Spitzenwert der ersten Regionalliga West.

Unterstützung erhält Allen in erster Linie von Michael Haucke und Hendrik Bellscheidt. Beide verfügen über Erfahrung in der Pro A und bringen ihre Stärken ein. Big Man Haucke gehört zu den besten Reboundern der Liga. Flügelspieler Bellscheidt ist ein weiterer gefährlicher Schütze, der am vergangenen Wochenende gegen Recklinghausen 24 Punkte erzielte.

Nach den überaus erfolgreichen letzten Wochen, in denen die Kellerkinder sechs ihrer letzten sieben Spiele gewannen, haben sie sich eine gute Ausgangslage für den Saisonendspurt geschaffen. Ein möglicher Sieg gegen Wulfen bietet nun die Gelegenheit, diese Grundlage zu bestätigen. Gleichzeitig möchten die Deutzer ihr Spiel weiter verfeinern.

Folglich blickt auch Coach Nils Müller gespannt auf die Partie: „Natürlich wollen wir unseren Playoffplatz, auf den wir lange hingearbeitet haben, verteidigen. Wir müssen weiter mit der nötigen Disziplin und Intensität in das Spiel gehen, die wir in den vergangenen Monaten an den Tag gelegt haben."


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Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen
aus dem Newsletter der BSV Münsterland Baskets Wulfen

Wulfen weht Playoff-Wind in Deutz entgegen.

Die anstehenden Aufgaben für den BSV Wulfen sind in der 1. Basketball-Regionalliga gefühlt drei Endspiele in Folge. Wollen die Münsterland Baskets als Aufsteiger tatsächlich noch in die Playoffs einziehen, müssen sie in den letzten neun Saisonspielen zwei Siege aufholen gegenüber der Konkurrenz. Wulfen spielt in den nächsten zwei Wochen in Deutz, zu Hause gegen die BG Hagen und auswärts in Leverkusen – das sind exakt drei von vier Vereinen, die unmittelbar über den Wölfen platziert sind. Daher kommt schon Playoff-Feeling in Wulfen auf: Verlieren verboten. Nur Siege helfen dem Tabellen-11. weiter, wenn er noch in die Playoffs der besten 8 Regionalligisten einziehen möchte.Böse Erinnerungen hegt das Team von Gary Johnson und Philipp

Mazur an das Hinspiel. Am Tag der deutschen Einheit spielte der BSV nur im ersten Viertel wie eine Einheit, führte komfortabel mit 25:12 – um dann total einzubrechen. Die Deutzer Kellerkinder, wie der letztjährige Aufsteiger sich selbst bezeichnet, entführte mit 81:68 beide Punkte aus der Wulfener Gesamtschulhalle.

Und die Ergebnisse der letzten Wochen lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass der Deutzer TV, Regionalliga-Aufsteiger 2018, zurecht von der Playoff-Teilnahme träumt. Die hauchdünne 65:67-Niederlage im Derby beim Spitzenreiter RheinStars Köln ließ die Experten schon aufhorchen. Es folgten viel beachtete Siege gegen die BG Dorsten (77:46!!), auswärts in Rhöndorf (99:96) und zu Hause gegen Grevenbroich (89:72). Dass der Deutzer TV nach 17 Spieltagen mit einer Bilanz von 9-8 mehr Spiele gewonnen als verloren hat, ist ohne Wenn und Aber eine der positiven Überraschungen der Saison. Zumal der DTV mit vier Niederlagen in die Saison gestartet war, bis der Sieg in Wulfen glückte. Fortan folgten 9 Siege in 13 Spielen.

So ist der BSV Wulfen mehr als gewarnt und geht am Samstag um 18:30 Uhr (Sporthalle der Fachhochschule Deutz, Reitweg) als Außenseiter in die Partie bei den „Kellerkindern“. Die Deutzer Siegesserie hat bei den Gastgebern für eine breite Brust gesorgt. Aber auch bei den Münsterland Baskets ist die Brust breit. Drei Derbysiege in Folge gegen Dorsten, Herten und Recklinghausen haben dem BSV den Anschluss an die Playoff-Plätze besorgt. Herten, Deutz und Leverkusen (Platz 8) sind nur zwei Siege entfernt, Grevenbroich und Hagen einen. Umso wichtiger wäre ein Auswärtssieg in Deutz, das vier seiner acht Niederlagen vor heimischen Publikum kassiert hat.

Dazu muss Wulfen einen Weg finden, die mannschaftliche Geschlossenheit der Kölner zu brechen. Das Team kommt ohne Importspieler aus. Topscorer sind Patrick Reusch (13,5 ppg), der Ex-Münsteraner Anton Geretzki (11,6 ppg) und Center-Neuzugang Lennart Boner (10,4 ppg). Aber auch die Akteure dahinter sind in der Lage, Spiele zu entscheiden. Florian Schulz, Philipp Pfeifer, Joe Koschade, Julian Litera oder Christoph Kunel habe alle schon zweistellig gescort in der laufenden Saison.

Für den BSV ist wichtig, selbst auch auf die eigene Stärke zu vertrauen. Für Youngster Felix Landwehr rückt Flügelspieler Nils Peters zurück in den Kader. Hendrik Bellscheidt hat gegen Recklinghausen seine stark ansteigende Form unter Beweis gestellt. US-Spielmacher Bryant Allen ist inzwischen mit 23,9 Punkten pro Spiel drittbester Werfer der Regionalliga West, Center Michael Haucke mit 9,5 Rebounds pro Spiel der viertbeste Rebounder der Liga. Und Alexander Winck erhält bei Trainer Gary Johnson so viel Spielzeit wie kaum ein anderer 19-Jähriger in der Liga.

Ein Auswärtsspiel in Deutz ist Neuland für den BSV Wulfen in seiner 51-jährigen Vereinsgeschichte. Im Pokal hat der BSV die Deutzer vor drei Jahren in eigener Halle bezwungen, da waren beide Clubs noch in der 2. Regionalliga. Der Ausgang des Hinspiels am 3. Oktober ist bekannt. Nun kommt es zur echten Charakter-Probe für den Aufsteiger im rechtsrheinischen Teil der Domstadt. Ein Auswärtssieg – am besten mit mehr als 13 Punkten Differenz – lässt den BSV weiter von den Playoffs träumen. Eine Niederlage wäre hingegen ein arger Dämpfer. Der definitive Klassenerhalt für Wulfen ist übrigens noch vier Siege entfernt. Auch damit kann man nicht früh genug anfangen.


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Dragons Rhöndorf - bringiton Ballers Ibbenbüren
von Daniel Stein (Dragons Rhöndorf)


Knackige Aufgabe für die Drachen! – Ibbenbüren gastiert zum Spitzenspiel im DragonDome.

Das könnte ein heißer Tanz werden! Zum ersten Heimspiel des neuen Jahres empfangen die Mannen von Interims-Headcoach Yassin Idbihi als Tabellendritter die bringiton Ballers Ibbenbüren, die zur Zeit den zweiten Platz im Tableau inne haben.

Im ersten Aufeinandertreffen mussten die Drachen die deutlichste Niederlage der bisherigen Spielzeit hinnehmen und unterlagen nahezu chancenlos mit 88:69. Diese deutliche offene Rechnung gilt es nun auf heimischem Parkett zu begleichen, um weiterhin alle Karten in der Hand zu haben für eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Platzierungen.

Ein besonderes Auge muss die Drachen-Defense bei dieser Aufgabe auf US-Boy Bryce Leavitt richten, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel des Teams von Headcoach Marc Pohlmann ist. 14,1 Punkte, gepaart mit 7,9 Rebounds und 6,9 Assists unterstreichen die Allround-Fähigkeiten des 1,94 Meter großen Guards, der auch schon für Salzkotten und Münster in Deutschland am Ball war. Von den zentimetergenauen Anspielen profitieren vor allem Backcourt-Kollege Marco Solese Porcher Jimenez (16,3 PPG) und Big Man Benjamin Fumey, der neben seinen 16,3 Punkten auch 6,6 Rebounds verbuchen kann. Ausgestattet mit massig Erfahrung aus der ProA und ProB ist der bullige Power Forward ein kaum zu ersetzender Faktor im Inside-Game der Westfalen und verspricht viel Arbeit für Gabriel de Oliveira und seine Lowpost-Kollegen.

Mit bislang 12 Siegen und 5 Niederlagen sind die Korbjäger aus der ehemaligen Bergbaustadt voll im Soll und konnten am vergangenen Wochenende mit einem 87:79-Erfolg gegen die BG Dorsten ebenfalls erfolgreich ins neue Jahr starten. Eine der wenigen Schwachstellen im Spiel der Ibbenbürener ist die Quote von Downtown, wo bislang lediglich 30,9% der Versuche ihren Weg in den gegnerischen Korb finden, während die Drachen ihrerseits auf 37,9 % kommen.

Julius Thomas (Assistant Coach Dragons Rhöndorf): „Mit Ibbenbüren kommt ein richtig guter Gegner bei uns in die Hallle. Auf jeder Position sind sie top besetzt und eingespielt. Es wird darum gehen ihren starken Aufbauspieler Leavitt aus dem Spiel zu nehmen, damit er nicht ihre starken Schützen mit seinen Pässen finden kann.“

Anish Sharda (#24, Dragons Rhöndorf): „Wie immer wird die Defense unglaublich wichtig sein. Ibbenbüren hat eine talentierte Offense und mit Fumey einen der talentiertesten Big Man der Liga. Wir müssen es schaffen ihn und Bryce Leavitt zu kontrollieren. Besonders Leavitt ist ein Schlüssel zum Spiel, da er seine Nebenleute besser macht und immer wieder den freien Mann findet. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich vor allem unser Spielstil geändert seit Yassin übernommen hat, was uns schon in vielen Aspekten des Spiels geholfen hat. Wir agieren mittlerweile in der Defense wesentlich aufmerksamer und haben in der Offense mehr Struktur. Wir sind bereit und wollen gemeinsam mit unseren Fans Revanche nehmen!“


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BG Dorsten - BBG Herford
von Frank Fabek (BG Dorsten)

BG Dorsten empfängt Herford.

Zum ersten Heimspiel im Jahr 2020 empfangen Franjo Lukenda und sein Team den Tabellenvierten aus Herford am Samstag in der KIA Baumann Arena.

Die Mannschaft der BBG Herford ist mit 11 Saisonsiegen auf Tuchfühlung mit dem Tabellenzweiten und hat gute Aussichten mit Heimrecht in die Playoffs zu starten. Das Team von Headcoach Ilijas Masnic verfügt wohl über die beste Starting Five der Liga. Allen voran der US-Amerikaner Derylton Hill lief beim Hinspiel in Herford förmlich heiß. Bei der 80:92 Niederlage erzielte Hill 44 Punkte und erzielte eine Effektivität von 43. Hinzu kommen Spieler wie Vaidotas Volkus, der bereits in der Eurolegue aktiv war.

Angesichts der Stärke des Gegners ist die Favoritenrollen klar verteilt Dennoch nehmen Willi Koehler und Co. die Herausforderung an und werden alle Kräfte mobilisieren, um die Punkte in Dorsten zu behalten.

Coach Franjo Lukenda zur bevorstehenden Partie: „Natürlich sind wir gegen Herford absoluter Underdog, aber auch das muss man als Chance sehen. Ich hoffe, dass wir alle gesund und beisammen haben werden, aber ich bin recht zuversichtlich. Herford hat sich im Laufe der Woche angeblich noch einmal mit einem ProB-erfahrenen Import verstärkt. Das macht die ganze Sache natürlich nicht einfacher aber die Situation ist nun mal wie sie ist und wir müssen auf uns selbst schauen. Rausgehen und 40 min Gas geben. In Ibbenbüren haben wir an der Überraschung gekratzt, eventuell klappt es dieses Mal mit dem Sieg.“

Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in der KIA Baumann Arena, Juliusstr. 12, 46284 Dorsten


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NEW Elephants Grevenbroich - TSV Bayer 04 Leverkusen 2
von Christopher Kwiotek (TSV Bayer Leverkusen)

Schwierige Aufgabe im Elephants Dome.

Der TSV Bayer 04 Leverkusen ll reist am 18. Spieltag der Saison 2019/20 zu den NEW Elephants Grevenbroich (Sa., 11.01.2020 / Tippoff: 19:30 Uhr). Für Neu-Trainer Jacques Schneider ist es der erste Auftritt an der Seitenlinie in der 1. Regionalliga West.

Nach einer zugegebenermaßen turbulenten Woche für die Zweitvertretung des TSV geht es am Wochenende endlich wieder mit Basketball weiter. Die Leverkusener treffen auf die NEW Elephants Grevenbroich, welche man im Hinspiel mit 77:71 in die Schranken weisen konnte. Der neue GIANTS ll-Headcoach Jacques Schneider geht die Aufgabe mit großer Motivation an: „Ich freue mich auf die Partie bei den Elephants, auch wenn es sicherlich kein einfaches Spiel für uns werden wird. Wir werden bestens vorbereitet in die Partie gehen und versuchen zu gewinnen, dass ist unser Ziel!“

Grevenbroich hat sich, nach einem eher mäßigen Saisonstart 2019/20, zuletzt stabilisieren können und drei der letzten vier Begegnungen gewonnen. Zwar musste man zuletzt beim Deutzer TV einen Dämpfer hinnehmen (72:89) der Trend spricht aber für die Elephants. So konnten Trainer Jason Price und sein Team den Abstand zu den Playoffplätzen deutlich verringern: Mit lediglich einem Erfolg weniger, steht man im Tableau zwei Punkte hinter BAYER ll. Den Gegner beschreibt Schneider wie folgt: „Grevenbroich hat sich in den letzten Wochen gefangen und ist aktuell wieder auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Wir wissen, dass die Mannschaft gut besetzt ist und in der Lage ist, einen guten Ball zu spielen. Für uns bedeutet dies, dass wir von Beginn an hellwach sein müssen um die Elephants in Bedrängnis zu bringen.“ Ein Auge sollte der TSV auf den US-Amerikaner Troy Harper (18,9 Punkte pro Spiel) und den ehemaligen Zweitligaprofi Ryon Howard (16,1 PpS) werfen, die sich als gefährliche Scorer in der Regionalliga hervorgetan haben. Der bis dato beste Punktesammler der "Elefanten", Jamal Smith, gab am Donnerstag seinen Wechsel zu den ART Giants Düsseldorf in die ProB-Nord bekannt.

Große Ausfälle haben die „Giganten“ nicht zu beklagen und so darf davon ausgegangen werden, dass Lennard Winter, Jacob Engelhardt & Co. komplett in den Rhein-Kreis Neuss (ca. 39 Kilometer von der Farbenstadt entfernt) reisen werden.


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ETB Wohnbau Miners - Hertener Löwen

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von Citybasket Recklinghausen. Dankeschön.