Verband

Der Westdeutsche Basketball-Verband hat Verstärkung bekommen – und das gleich doppelt. Sebastian Küppers ist Koordinator für das Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) des Bundesfreiwilligendienstes im WBV und Fachkraft für Jugendarbeit im WBV. Der 27-jährige wohnt in Oberhausen und hat soeben sein Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen. Lesen Sie hier das Interview mit dem neuen Mann im WBV.

Was steckt dahinter, Leiter der offiziellen Koordinierungsstelle im Freiwilligendienst zu sein? Was sind deine Aufgaben?

Es ist wirklich ein buntes und abwechslungsreiches Gebiet. Neben der Planung des gesamten Bildungsjahres mit allen verwaltungstechnischen Aufgaben steht vor allem die pädagogische Arbeit mit den Freiwilligen im Vordergrund. Konzeption und Durchführung der Seminare, Einsatzstellenbesuche und der regelmäßige Kontakt zu den Freiwilligen und deren Anleitern in den Einsatzstellen gehören zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle, also zu meinen.

Darüber hinaus bist du Fachkraft für Jugendarbeit im WBV. Was qualifiziert dich für diesen Job?

Neben meinem, vor kurzem abgeschlossenen Studium (Medien-, Sport- & Eventmanagement) habe ich ein Fachabitur im pädagogischen Bereich abgelegt und bin seit über zehn Jahren als Trainer im Jugend- und Seniorenbereich aktiv – mit ÜL-Schein und allem was dazugehört. Über die intensive Einarbeitung durch meine Kollegen aber auch viele Seminare und Treffen im Lehrteam der Sportjugend NRW bin ich auf die neue Stelle bestens vorbereitet.

Wie sieht dein Tätigkeitsfeld aus?

Das Tätigkeitsfeld der Jugendfachkraft umfasst schwerpunktmäßig die Bildungsarbeit der Basketballjugend sowie die Betreuung der allgemeinen Jugendarbeit im Verband. Hier arbeitet der Verband sehr eng mit der Sportjugend NRW und dem Landessportbund NRW zusammen um konzeptionelle Vorgaben einzuhalten. Im Vordergrund steht die Planung und Umsetzung von neuen Projekten in der Jugend des Verbandes. Zusammengefasst, geht es um die Initiierung und Umsetzung von neuen Konzepten und Projekten im Bereich der Jugendarbeit des Verbandes.

Welchen ersten Eindruck hast du von der Jugendarbeit im WBV?

Der WBV ist der größte Basketball-Landesverband Deutschlands. Die Jugend hat hier einen großen Stellenwert. Neben der leistungsbezogenen Jugendarbeit arbeitet unser Verbandssportlehrer akribisch an der Erarbeitung neuer Bereiche und Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche an das orange Leder zu bringen. Ich werde genau da anknüpfen und Projekte weiter vorantreiben.

Welche Jugendprojekte stehen kurz-, mittel- und langfristig auf deiner Agenda?

Es gibt einige Projekte in der Pipeline. Neben der Gründung eines J-Teams (Jugend-Organisations-Team) für den Verband und der Planung zu einer Jugendfreizeit, entstehen neue Konzepte zur Einbindung von Schulen und Projekten für Kinder und Jugendliche im Verband.

Was die Mitglieder immer besonders interessiert „Kann der Mann auch Basketball spielen“?

Der Mann spielt seit seinem 7. Lebensjahr Basketball in Oberhausen. Allerdings ist er nie über die Landesliga und ein paar Einsätze in der Oberliga hinausgekommen ;-). Mittlerweile ist es die Bezirksliga, in der ich spiele. Neben Spielen ist Coachen meine Leidenschaft. Seit ich 15 bin, bin ich auch als Trainer aktiv und trainiere seit vier Spielzeiten das Oberligateam meines Heimatvereins.

Sebastian, du hast das Schlusswort.

Ich freue mich auf meine anstehenden Aufgaben und denke so können Verband und Vereine zusammen an einer guten Sache arbeiten, enger zusammenrücken und gemeinsame Ziele erreichen. Ich bin sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen, den Kreisen und den Verantwortlichen. Durch den neuen Bereich haben wir als Verband die Chance, näher auf unsere Vereine einzugehen und gemeinsam Projekte und Aufgaben in Angriff zu nehmen. Aus meiner Sicht ist das für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.